Freiheit für alle unterdrückten Völker!
Über 32.000 Zivilist*innen sind bisher durch das massive Bombardement und die Bodenoffensive in Gaza getötet worden. Fast ununterbrochen befiehlt die ultra-rechte Regierung Israels Luftangriffe u.a. auf Kranken-häuser, Wohnhäuser und Schulen. Dies geschieht unter dem Vorwand, die fundamentalistische Hamas zu bekämpfen. Diese hatte am 7. Okto-ber ein antisemitisches Massaker verübt, bei dem über 1.200 israelische Zivilist*innen getötet und 240 Geiseln verschleppt wurden.
Die Militärstrategie „Dahiya“ der israelischen Regierung beinhaltet ein gezieltes Angreifen von Zivilist*innen und auf zivile Infrastruktur. Der langfristige Nutzen einer Bekämpfung und Niederschlagung der Hamas durch gezielte Gewalt gegenüber Zivilist*innen ist nicht nur fragwürdig. Diese Kriegsführung, die auch die Geiseln gefährdet, scheint immer of-fensichtlicher darauf abzuzielen, alle Palästinenser*innen aus Gaza zu vertreiben.
Aufgrund dieser Angriffe mussten schätzungsweise 2 Millionen Palästi-nenser*innen, etwa 85% der Bevölkerung Gazas, innerhalb des Gaza-Streifens in den Süden flüchten. Dort müssen die Geflohenen in über-füllten Camps ausharren, in denen es u.a. aufgrund der vollständigen Blockade durch die israelische Regierung, keine ausreichende Versor-gung mit Nahrungsmitteln, Wasser oder Medizin gibt. Das israelische Militär lässt weder humanitäre Hilfe über den Landweg nach Gaza hinein noch Flüchtlinge hinaus. Aktuellen Einschätzungen zufolge leidet inzwi-schen die gesamte Bevölkerung Gazas unter akuter Ernährungsnot.
Gleichzeitig hat Netanyahu eine Bodenoffensive in Rafah während des Ramadans angekündigt, welche also jeden Augenblick beginnen könnte. Sich diesen Zeitpunkt als Beginn einer Bodenoffensive gegen Zivilist*innen auszusuchen, verdeutlicht erneut die rassistischen Motive Netanyahus und anderer Kräfte seiner rechtsextremen Regierung.
Statt eine Waffenruhe zu vereinbaren und Verhandlungen anzustreben, findet eine weitere Eskalation statt.
Nicht zu vergessen sind die vielen widerständigen und oppositionellen Stimmen innerhalb der Bevölkerung Israels, die ebenfalls starken Re-pressionen der Regierung ausgesetzt sind. Wer beispielsweise den Kriegsdienst verweigert und sich aktiv gegen den Genozid in Gaza posi-tioniert, muss mit Gefängnisstrafen rechnen.
Auch in der BRD werden die Tötungen in Gaza systematisch unterstützt: Während Solidarität mit den Menschen in Palästina kriminalisiert und an-gegriffen wird, steigen gleichzeitig die Waffenexporte nach Israel. Damit ist die deutsche Regierung direkt an dem Massaker an der palästinensi-schen Zivilbevölkerung beteiligt.
Während der deutsche Staat vorgibt, durch bedingungslose Solidarität mit dem israelischen Staat Jüdinnen und Juden zu schützen, lässt er teils bewaffnete rechtsextreme Netzwerke in der BRD gewähren, krimi-nalisiert antifaschistische Organisationen und geht nicht gegen antise-mitisches Gedankengut in der Bevölkerung vor.
Weiterhin betreibt er eine menschenverachtenden Realpolitik, die ge-rade enormen Druck auf Menschen mit ungeklärter Aufenthaltssituation durch Abschiebungen sowie gesetzliche Verschärfungen ausübt. Zu-dem wird muslimischen Menschen pauschal Antisemitismus unterstellt. Eine Distanzierung von Rechts ist hier nur eine Floskel. Wie war das noch mal mit der Brandmauer?
Wir sehen die Notwendigkeit, öffentlich Position zu beziehen, auch wenn wir nicht darauf vertrauen, dass der die BRD irgendwelchen Forderun-gen nachkommen wird. Gerade jetzt ist es wichtig, gemeinsam einen solidarischen Protest für die Bevölkerung in Palästina auf die Straße zu bringen!
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4:00 PM - Cafétopia im Juni mit der "Anti-Ra AG"
6:15 PM - Vortrag von Martin Kolek (SeaWatch)
7:00 PM - Freitagskneipe im SZ Fla Fla
12:00 PM - Wanderfull im Juni
7:00 PM - Reichsbürger. Die unterschätzte Gefahr
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6:00 PM - Fridays for Future Vollversammlung
7:00 PM - Freitagskneipe im SZ Fla Fla
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12:00 AM - Ausstellung zur Geschichte der Abschiebehaft
3:00 PM - 23. Bielefelder Carnival der Kulturen
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6:30 PM - AfD und anti-queere Politiken
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5:00 PM - Ende Gelände - Gemeinsame Busanreise
8:00 PM - Der Oury Jalloh - Komplex
4:00 PM - Rassismus in unserer Gesellschaft
7:00 PM - Freitagskneipe im SZ Fla Fla
7:00 PM - Libertärer Lesekreis
2:00 PM - Straßenfest zum Weltflüchtlingstag 2019
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3:00 PM - Stadtteilfest
Die Klimagerechtigkeitsbewegung wächst! Überall gehen die Menschen für eine soziale und gerechte Zukunft auf die Straße. Dabei haben sich in den letzten Monaten und Jahren immer neue Gruppen gegründet, wie zuletzt auch ‚Fridays for Future‘.
Dieses Jahr mobilisieren neben Ende Gelände auch Fridays for Future und ‚Alle Dörfer bleiben‘ zu den Protesten gegen Braunkohle ins Rheinland. In dem von Ende Gelände ausgerufenen Aktionszeitraum (19.-24.06) wird es verschiedenste Proteste geben. Was in den Tagen alles so passiert, wollen wir euch am 03.06. um 19 Uhr in der Bürger*innenwache vorstellen.
Es ist für alle, die für Klimagerechtigkeit kämpfen wollen, was dabei. Also kommt vorbei!
Am 06. Juni bietet Ende Gelände Bielefeld zusammen mit Skills for Action ein Aktionstraining an. Das Training startet um 17 Uhr. Wir treffen uns im Hauptgebäude der Universität, im Raum C0-269. Das Training soll der Vorbereitung auf die Ende Gelände-Aktion 2019 dienen, welche vom 19.-24. Juni im rheinischen Revier statt finden wird. Dort werden Tausende von Klimaaktivist*innen zusammen mit einer Massenaktion des zivilen Ungehorsams die Tagebaue im Rheinischen Braunkohlerevier blockieren und so den sofortigen Kohleausstieg selbst in die Hand nehmen. Zur Vorbereitung werden wir unter anderem über Bezugsgruppen, Konsensverfahren und die rechtlichen Konsequenzen von zivilem Ungehorsam reden. Weiterhin werden wir mögliche Verhaltensweisen bei (Sitz-)Blockaden und dem Um- sowie Durchfließen von Polizeiketten besprechen und - bei hoffentlich schönem Wetter - auch draußen praktisch üben. Damit ihr euch in Aktion sicherer fühlt und euch selbst schützen könnt, wollen wir gemeinsam Befürchtungen reflektieren und abbauen, sowie unsere individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit stärken. Also, kommt vorbei, macht mit und bereitet euch zusammen mit uns darauf vor, für Klimagerechtigkeit und den sofortigen Kohleausstieg einzustehen!
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