Datum/Zeit
Date(s) - 27/05/2019
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort
C5-141

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Band II des auf fünf Bände angelegten Opus Magnum des kurdischen Vordenkers – Entstehungsgeschichte und Kritik des Kapitalismus, der Kapitalistischen Moderne und des Nationalstaat.

Autor: Abdullah Öcalan
Titel: „Manifest der demokratischen Zivilisation“
Band II: Die Kapitalistische Zivilisation – Unmaskierte Götter und nackte Könige
Erscheinungsdatum: März 2019

Die Buchvorstellung wird von Raimer Heider durchgeführt, welcher auch der Übersetzer vom Buch und zudem ein Sprecher der internationalen Initiative „Freiheit für Öcalan“ ist.

In etwas mehr als drei Jahren (2007–2010) hat Abdullah Öcalan mit dem »Manifest der demokratischen Zivilisation« ein fünfbändiges Opus Magnum geschrieben, in dem er seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus 35 Jahren radikaler Theorie und revolutionärer Praxis zusammenfügt.

»Kapitalismus ist nicht Wirtschaft, sondern Herrschaft.« Im zweiten Band seines fünfteiligen Werkes kritisiert Öcalan die kapitalistische Moderne als vorläufigen Endpunkt der Geschichte und weitet dabei den Blick auf die zugrunde liegenden Strukturen aus. Ausgehend von den Analysen Fernand Braudels kritisiert er den Kapitalismus als eine Verirrung, die niemals fortschrittliches Potenzial besaß, sondern prinzipiell die Gesellschaft im Inneren zerstört, und beschreibt im Weiteren dessen reaktionäre Entwicklung durch die Idee des Nationalstaats, den historischen Nationalismus und den Faschismus.

Seine aktuelle Form als kapitalistische Moderne beschreibt Öcalan in der Dreiecksbeziehung von Monopolkapitalismus, digitaler Industrialisierung und Finanzwirtschaft.