Hinweis: Klickt auf die Gruppennamen um mehr zu erfahren. Schickt uns eine Mail (mit oder ohne Selbstverständnis) wenn ihr hier auch auftauchen wollt.

akzent*in
  • ist ein Zusammenschluss von Personen aus autonomen*feministischen*antifaschistischen*linksradikalen Zusammenhängen.
  • organisiert in regelmäßigen unregelmäßigen Abständen Filme, Vorträge, Lesungen, Info-Veranstaltungen u.a. – zu Themen die uns wichtig sind und die Euch interessieren könnten!
  • will Akzente setzen, Denkanstöße geben, Horizonte erweitern, Fragen aufwerfen und zu Diskussionen anregen …

Hier gehts zum Blog!

Antifa Weekend OWL
Wir sind eine Gruppe von Menschen, die bis 2015 das „Antifa Workcamp“ am ehemaligen Kriegsgefangenenlager Stalag 326 in Stukenbrock organsierte. Seit 2016 veranstalten wir nun zweimal im Jahr, im Mai und November, das „Antifa Weekend OWL“ im AJZ Bielefeld. Dort bieten wir neben Workshops und Vorträgen zu antifaschistischer Theorie und Praxis einen Raum zur Vernetzung und Diskussion.

 

Wir verstehen das Wochenende als Mitmach-Veranstaltung, die durch das Engagement aller Beteiligten geprägt wird. So freuen wir uns neben tatkräftiger Unterstützung in der Umsetzung des Wochenendes vor allem über inhaltliche Beiträge, bspw. in Form von eigenen Workshops, denn das Antifa Weekend soll den Wünschen und Bedürfnissen aller Beteiligten entsprechend zur Weiterentwicklung der antifaschistischen Bewegung beitragen.

 

Weitere Informationen und Ankündigungen findet ihr unter https://antifaweekendowl.wordpress.com oder auf unserer Facebook-Seite.

Café International
Internationale Kämpfe vereinen – Alternativen leben

Mit Café International möchten wir in Bielefeld einmal im Monat eine
Plattform für internationale Kämpfe auf der Welt schaffen.

Es gibt so viele wichtige Bewegungen und Kämpfe, von denen wir viel zu
wenig wissen und daher möchten wir euch einladen und voneinander lernen.
Doch das soll nicht jedes Mal ein langer theoretischer Vortrag werden,
sondern wir wollen die Kämpfe kennenlernen und diskutieren. Wir wollen
gemeinsam essen (wenn möglich Essen aus der region der eingeladenen
Bewegung) und uns austauschen. Und auch das Format kann sich von Mal zu
Mal ändern.

Warum sollte man Bewegungen und Kämpfe immer nur mit Vorträgen wie in
Uni und Schule darstellen?
Also kommt vorbei, lernt neue, andere Kämpfe kennen und vernetzt euch.

conAction
Die conAction ist ein libertäres Magazin aus dem Raum OWL.

 

Ziel dieser Publikation ist es, anarchistische Sichtweisen auf lokale- und darüber hinausgehende – Ereignisse zu liefern.

 

Ein weiteres Ziel ist es, das vorherrschende Bild vom Anarchismus zu widerlegen und aufzuzeigen, dass es Alternativen zum jetzigen System gibt, die sich nicht darin erschöpfen auf eine starke Hand zu hoffen oder Teil einer wie immer gearteten Heilslehre zu sein.

 

Die Befreiung unserer Gesellschaft besteht darin, sich jeder Knechtschaft zu verweigern.

 

Die Herrschaft eines Führers oder einer Elite ist die Negation von Freiheit, die Befreiung der Menschheit kann nur von unten erfolgen.

 

Freie Menschen in freien Vereinbarungen – dafür steht die conⒶction.

 

Wenn du Teil dieser Idee sein möchtest melde dich bei:conaction@riseup.net

Anarchistisches Forum OWL
Mit dem AFOWL verfolgen wir das Ziel vorhandene anarchistische Strukturen in OWL zu vernetzen.

Ein weiteres Ziel ist es, Menschen zusammenzuführen die alleine in ihrem stillen Kämmerlein von einer besseren Welt träumen und (die) vielleicht gar nicht wissen, dass es ähnlich denkende Menschen gibt.

Fühlt euch frei zu unseren Treffen zu kommen.
Fühlt euch frei, die Veränderung zu sein

PEACE, LOVE, HARMONY & ANARCHY

Anarchistische Forum OWL

Rote Hilfe Bielefeld
Wir unterstützen dich im Nachgang einer politischen Aktion im Strafverfahren und wollen damit zum Weitermachen ermutigen. In der Regel unterstützen wir mit 50% der Gerichts- und Anwält*innenkosten. Die Ortsgruppe Bielefeld ist zuständig für alle Orte, deren Postleitzahl mit den Ziffern 32 und 33 beginnt. Deine Ortsgruppe ist erste Ansprechpartnerin für Deinen Unterstützungsantrag, die Frage, welche AnwältIn wir Dir in welchem Fall empfehlen können, sie organisiert Veranstaltungen oder Spendensammlungen.

„Die Rote Hilfe ist eine parteiunabhängige, strömungsübergreifende linke Schutz- und Solidaritätsorganisation. Die Rote Hilfe organisiert nach ihren Möglichkeiten die Solidarität für alle, unabhängig von Parteizugehörigkeit oder Weltanschauung, die in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund ihrer politischen Betätigung verfolgt werden. Politische Betätigung in diesem Sinne ist z.B. das Eintreten für die Ziele der Arbeiter_innenbewegung, die Internationale Solidarität, der antifaschistische, antisexistische, antirassistische, demokratische und gewerkschaftliche Kampf sowie der Kampf gegen Antisemitismus, Militarismus und Krieg. Unsere Unterstützung gilt denjenigen, die deswegen ihren Arbeitsplatz verlieren, Berufsverbot erhalten, vor Gericht gestellt und zu Geld- oder Gefängnisstrafen verurteilt werden oder sonstige Nachteile erleiden. Darüber hinaus gilt die Solidarität der Roten Hilfe den von der Reaktion politisch Verfolgten in allen Ländern der Erde.“ (aus §2 der Satzung der Roten Hilfe)

Um einen Unterstützungsantrag stellen zu können, musst du kein Mitglied sein. Je mehr Mitglieder wir sind, umso besser sind wir aufgestellt.

Solidarität ist eine Waffe! Schafft Rote Hilfe!

 

Kontakt per Post:

Rote Hilfe e.V., Ortsgruppe Bielefeld

c/o BI Bürgerwache e.V.

Rolandstr. 16

33615 Bielefeld

 

Webseite: http://www.bielefeld.rote-hilfe.de/

Email: bielefeld@rote-hilfe.de

Interventionistische Linke

*Für ein Ende der Traurigkeit *

Die Interventionistische Linke ist ein Zusammenschluss von bestehenden Gruppen, lokalen Neugründungen unter diesem Namen und Einzelpersonen aus fast 30 Städten auf dem Weg zu einer überregionalen Organisierung. Die Bielefelder Gruppe wurde im Jahr 2013 gegründet und ist aus einer lokalen, postautonomen Politgruppe hervorgegangen. Wir sind unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Lebenslagen (Studium, Lohnarbeit, Familie), unser Anspruch ist allen trotz dieser verschiedenen Lebenslagen eine Beteiligung an der Gruppe zu ermöglichen. Projekte in den letzten Monaten waren zum Beispiel die 8. März-Demo in Bielefeld, Proteste gegen den militärischen Angriff auf Afrin und die Mobilisierung und Beteiligung an den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Für unser Selbstverständnis ist die Debatte über Feminismus, Patriarchat und die Einbettung politischer Diskussionen in unseren Alltag zentral.Wir wollen eine radikale Linke, die aktiv nicht nur gegen die Zumutungen und Grausamkeiten, sondern gegen Herrschaftsverhältnisse (wie Sexismus, Rassismus, Kapitalismus, …) insgesamt kämpft, die dabei immer wieder neue Allianzen sucht, die Brüche vertieft und Chancen ergreift, die lieber Fehler macht und aus ihnen lernt, anstatt sich im Zynismus der reinen Kritik zu verlieren. Mehr dazu im Zwischenstandspapier der IL unter interventionistische-linke.org. Wer sich für unsere Arbeit interessiert, darf uns gerne unter kontakt@il-bi.de eine Mail schreiben.

An der Universität

:uniLinks! - linke Liste im Studierendenparlament, an der Uni Bielefeld
und darüberhinaus
:uniLinks! ist ein seit 1999 bestehender zusammenschluss von leuten aus linken und selbstverwalteten zusammenhängen. wir liebäugeln mit einer offenen uni, in der an emanzipation interessierte bildung und wissenschaft ohne verwertbarkeitszwänge stattfinden kann. obwohl wir grundsätzliche kritik am parlamentarismus und an der stellvertreter_innenpolitik üben, ist das studierendenparlament ein ort an dem wir aktiv sind, denn die studierenden der uni schmeißen pro jahr einige hundert tausend euro zusammen, die dort verteilt werden. das ist viel geld, und der größte teil davon wird für studentische hochschulpolitik und für service-sachen genutzt. doch an der uni arbeiten auch politische ag’n und unabhängige referate, wo jede und jeder direkt und ohne wahlen politisch aktiv werden kann. wir wollen deren arbeit sichern, damit kampagnen, vorträge, workshops, ausstellungen und vieles mehr laufen können!

und was gediegener antiparlamentarimus ist (mind the gap!), warum wir eine linksradikale organisierung an der uni zusätzlich zu asta-strukturen und protestbewegungen wichtig finden und was wir sonst noch so machen, erzählen wir dir gerne bei einem treffen. melde dich bei uns und komm vorbei! wir freuen uns immer über neue und interessierte leute.

weitere Infos: http://www.unilinks.info/blog

Café Anaconda
Das Anaconda ist ein Café1 in der Uni (Hauptgebäude, U2-155), das zum Entspannen und Wohlfühlen einlädt. Dieser Raum wird von einem queerfeministischen Kollektiv selbstorganisiert und von allen Besucher_innen mitgestaltet. Als Queerfeminist_innen stellen wir Zweigeschlechtlichkeit infrage. Nach unserer Überzeugung sind Geschlechter sozial konstruiert und nicht „natürlich“ Frauen oder Männer.

Eingeladen sind – mit der Ausnahme von Cis-Männern2 – alle Personen, die sich mit einem queerfeministischen Freiraum identifizieren und dort wohl fühlen, aber auch alle die Lust haben solche Räume neu zu entdecken. Das können zum Beispiel Frauen, Lesben, Trans*- oder Inter*-Personen, Queers, etc. sein. Ob das Anaconda für dich der richtige Raum ist, entscheidest du letztlich selbst.

Warum verfolgen wir diese Öffnungspolitik? Das Anaconda soll ein Schutz- und Wohlfühlraum sein. Denn Menschen, die einer männlichen Norm nicht entsprechen – beispielsweise Frauen, Trans*- und Inter*personen – machen oft die Erfahrung, sich sowohl in öffentlichen als auch in privaten Räumen nicht selbstverständlich, uneingeschränkt und selbstbestimmt bewegen zu können. Da auch die Uni ein patriarchal strukturierter Raum ist, will das Anaconda Schutz bieten vor Alltagssexismen und gesellschaftlicher Diskriminierung, beispielsweise aufgrund von Geschlecht, Sexualität, Körper…

Dies macht das widerständige Potential des Anacondas aus. Wir setzen patriarchalen Strukturen einen Raum entgegen, der eigenen Regeln folgt. Hier wird Anti-Sexismus und queerfeministischer Widerstand praktisch umgesetzt und sichtbar gemacht.

Was du aus diesem Raum machst, kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Ein leckeres Getränk genießen, plaudern, lesen, ausruhen, sich über Diskriminierung aufregen, Freund_innen treffen, stricken, lernen, diskutieren, mit Feminismus auseinandersetzen, solidarisch sein, nicht-kämpfen müssen, träumen…

1 Auch wenn wir ein Café sind, besteht kein Konsumzwang, dh. du bist nicht verpflichtet was zu trinken/kaufen
2 Cis-Männer sind Personen, denen bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen wurde und die sich heute diesem auch zugehörig fühlen.

Wo du uns genau findest: Hauptgebäude: U2-155, zwischen U und V

Mehr Infos: http://cafeanaconda.blogsport.de

YXK Bielefeld
Wir sind die YXK, der Dachverband der Studierenden aus Kurdistan in Europa. Seit Dezember 1991 setzen wir uns aktiv für eine freiheitliche demokratische Gesellschaft ein. Als organisierte StudentInnen ist unser besonderes Anliegen, die gesetzten gesellschaftlichen Strukturen zu thematisieren und sie kritisch zu hinterfragen.
Angesichts der gegen die KurdInnen in allen vier besetzten Teilen Kurdistans praktizierten Unterdrückungs- und Assimilationspolitik sowie der tagtäglichen Menschenrechtsverstöße und der dagegen Widerstand leistenden Freiheitsbewegung, verspürten viele kurdische Studierende das Bedürfnis, sich neu zu organisieren und ihre Rolle zur Erlangung von Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung einzunehmen.Hauptinteresse der organisierten Studierenden ist es, ein Bewusstsein in ihrem Umfeld für die Situation der KurdInnen in ihrer Heimat zu schaffen. Dies soll durch öffentliche Veranstaltungen geschehen; etwa durch Vorträge, Lesungen, Diskussionen, Kulturabende, Filmvorführungen und ähnliches. Dabei setzt der Verband auf internationale Solidarität und steht allen Menschen offen, die Interesse zeigen und sich für eine gerechte Sache einsetzen wollen.
AG Analyse & Kritik
Dass eine ernsthafte Absage an kapitalistische Verhältnisse es erfordert, sich theoretisch – von einer zielführenden Praxis ganz zu schweigen – mit der kompletten bürgerlichen Welt anzulegen, mit all den Notwendigkeiten und Gepflogenheiten des Konkurrierens, mit dem moderne Menschen sich aufreiben und ihre Funktion in diesen und für diese Verhältnisse praktizieren, und mit all den Vorstellungswelten geistig aufzuräumen, die dieser Lebensführung einen Sinn geben: Dieses Bewusstsein ist weder bei den mehr tatendurstigen noch den mehr nachdenklichen linken Kritikern verbreitet. Sie wären sonst nicht so leicht mit der schlechten Meinung über die Welt, nämlich über ihre Ungerechtigkeit einverstanden, auf die sich der kritische Gehalt moderner Protestbewegungen regelmäßig zusammenkürzt. Sie wären, was ihre eigene Meinungsbildung betrifft, nicht so schnell mit der abstrakten Erkenntnis zufrieden, dass – irgendwie – das Kapital die Welt regiert, und mit ihrem agitatorischen Latein am Ende, wenn ihnen darin – fast – jeder kritische Mensch zwar Recht gibt, um sich anschließend aber gleich wieder theoretisch wie, sowieso, praktisch um die Bewältigung des Daseins zu kümmern. Schließlich machen das die Regentschaft des Kapitals und die Fürsorge der bürgerlichen Herrschaft zur gar nicht einfachen Daueraufgabe. Deren Analyse gäbe ihnen viel zu tun; ebenso wie vor allem die Kritik des Idealismus, den gerade die empörte Minderheit verantwortungsbewusster Staatsbürger an den Tag legt.

Die AG Analyse und Kritik bietet bei regelmäßigen Vorträgen, Diskussionsterminen und Workshops Gelegenheit dafür.
Facebook: @analyseundkritik.bielefeld | Email: analyseundkritik@gmail.com

An der Fachhochschule

Umgebung

Infoladen Paderborn
What the…?!?

Seit über 25 Jahren gibt es den Infoladen des Bund Deutscher PfadfinderInnen Paderborn. 2010 haben wir mit einem neuem Konzept und viel Elan im neuen Ladenlokal in der Leostraße 75 einen Neuanfang gewagt. Das Projekt Infoladen erhält die politische Idee der Selbstverwaltung allen Widrigkeiten zum Trotz aufrecht und versucht in Paderborn, einem Umfeld, dass kaum Raum zu individueller nichtkommerzieller Entfaltung bietet, soziokulturellen und politischen Interessen einen Unterschlupf zu bieten.

Im Infoladen gab es im Laufe der Zeit Gruppen, wie z.B. Antifa-Gruppen, Antira-Gruppen, eine Gruppe zum Thema Arbeit und Leben, feministische Gruppen und Radio-Gruppen. Derzeit treffen sich im Laden ausbrechen (die ex-Bürengruppe) und die Tierrechtsinitiative Paderborn. Zudem gibt es eine Projektgruppe, die eine Exkursion nach Israel und Palästina plant, eine Gruppe, die sich mit Visionen einer idealen Gesellschaft auseinandersetzt und eine Food Coop (Lebensmittelkooperative „Fruchtlutscher“; gemeinsamer Einkauf im Bio-Großhandel).

Die Belange des Infoladens werden im wöchenlichen Plenum basisdemokratisch behandelt (montags, 18:30). Jeden Freitag gibt es eine Abendveranstaltung zu unterschiedlichen mehr oder weniger politischen Themen mit Filmen, Vorträgen, Diskussionen oder Workshops. Unregelmäßiger finden Kneipenabende statt.

Und warum heißt das Infoladen? Weil es neben gratis Infomaterial auch etwas zu kaufen gibt – Zeitschriften, Bücher, Buttons, Aufkleber, T-Shirts, Fair-Trade-Kaffee, -Tee, -Kakao, -Wein und -Zucker. Die aktuelle Öffnungszeiten stehen unter Regelmäßige Termine.
Der BDP Infoladen Paderborn freut sich über jede*n der/die/das uns unterstützt, vorbeikommt, mitmacht, weiterempfiehlt …

Antifa Kritik & Praxis
Uns, die Antifa – Kritik & Praxis gibt es seit Frühjahr 2013 und ist aus der ehemals Antifaschistischen Aktion Paderborn entstanden. Sowohl Aktivist*innen, die schon länger politisch arbeiten, als auch jüngere Interessierte gründeten die Gruppe in Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen lokaler Nazistrukturen und internationaler faschistoider Bewegungen. Diese traten verstärkt und zunehmend aggressiver auf, was uns letztendlich dazu brachte, uns über einzelne Aktivitäten hinaus in einer Gruppe zu organisieren.

Seit der Entstehung antifaschistischer Theorie und den anschließenden Praxen befinden sich diese in einem ständigen Wandel.
Wir sprechen uns deutlich gegen jede Form von Faschismus aus, möchten aber vor allem auch ihre Ursprünge bekämpfen. Diese Ursprünge und Probleme haben Namen: Patriotismus, Nationalismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus, Völkerideologie & Ethnopluralismus.

Für uns steht außerdem fest, dass diese Probleme niemals beseitigt werden können, solange Staat & Kapital Wege finden, davon zu profitieren; sprich konsequenter Antifaschismus geht für uns Hand in Hand mit dem Kritisieren und Angreifen von eben jenem Staat & seinem Kapitalismus.

Möglich wird eine Gesellschaft ohne die oben genannten Misstände nur, durch grenzenlose Solidariät. Eine solche Gesellschaft muss auf einem Miteinander bauen, in dem jeder Mensch als Individuum zählt, mit all seinen verschiedenen Eigenschaften und Bedürfnissen.
Unsere Ziele können wir natürlich nur erreichen, in dem wir die bestehenden Misstände auf allen Ebenen angreifen, statt immer nur auf den wenigen selben Aktionsform herumzutrampeln. Damit stand nach einiger Zeit, welche Formen von Protest wir nutzen würden:

Aufklärung:

Konkret Aufklärung und Bildung möchten wir betreiben, in dem wir Infostände, Flugblätter und Infoveranstaltungen machen. U.a. ist geplant, dass wir eine inhaltliche Veranstaltungen in örtlichen Einrichtungen organisieren. Außerdem soll unsere Homepage Inhalte anbieten, in denen Grundlagen antifaschistischer Theorie und aktuelle News eine wichtige Rolle spielen. Außerdem bieten wir über das AntifaCafé eine Möglichkeit zu diskutieren und einen offeneren Einstieg, für alle, die Lust haben, auch aktiv zu werden oder erstmal reinschauen wollen.
Auch die eigene Bildung und Weiterentwicklung „unserer“ Theorien erscheint uns als unausweichliche Notwendigkeit.

Kreative & direkte Aktion:

Bevor wir Menschen unsere Inhalte näher bringen können, müssen sie aufmerksam gemacht werden. Dazu haben wir uns entschlossen, weiterhin mit kreativen Aktionen, zum Beispiel in Form von Straßenkunst aufmerksam zu machen. Ebenfalls für eine selbstverständliche Grundlage unserer Aktivität halten wir den direkten Protest gegen Faschismus und all seine Wurzeln, so machen wir natürlich auf verschiedene Weisen aufmerksam auf Missstände, wenn sie konkret auftauchen.

Vernetzung:

Eine moderne Antifa sollte über eine abgeschottete Kleingruppe und ihre Szene und Subkultur hinausgehen, rein in diese Gesellschaft. Wir möchten Probleme in großen Bündnissen angehen und thematisieren; das Ergebnis zählt. Dazu sind wir in dem Paderborner Bündnis gegen Rechts und anderen Bündnissen aktiv.

Linke Perspektive schaffen:

Unausweichlich scheint in Zeiten von Repression und einer aggressiven Rechten der Selbstschutz, den wir aufbauen, emazipatorische, linke Politik betreiben zu können. Außerdem verstehen wir es auch als unsere Aufgabe, Freiräume zu schaffen, die genutzt werden können, ohne die sonst üblichen, ausgrenzenden Mechanismen in Kauf nehmen zu müssen.