Datum/Zeit
Date(s) - 18/06/2019
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Uni Bielefeld, X-E0-202

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Judenfeindschaft stellt für die Bildungsarbeit eine große Herausforderung dar. Denn einerseits ist der moderne Antisemitismus ein komplexes Phänomen und in all seinen Erscheinungsformen nicht immer sofort erkennbar. Andererseits kann man bei der unübersehbaren Zunahme antisemitischer Gewalt in Europa und den USA nicht passiv bleiben.

Der Vortrag will zeigen, wie man sich pädagogisch gegen Antisemitismus engagieren kann. Dabei werden erprobte Methoden vorgestellt, die helfen, auch subtile Formen der Judenfeindschaft zu erkennen. Allerdings ist im Rahmen von eintägigen Workshops nicht die ganze Dimension des Antisemitismus im 21. Jahrhundert erfassbar. Insbesondere der sogenannte Schuldabwehr-Antisemitismus markiert eine Grenze der pädagogischen Arbeit.

Olaf Kistenmacher promovierte über antisemitische Aussagen in der Tageszeitung der KPD zur Zeit der Weimarer Republik und ist seit über 15 Jahren in der Pädagogik gegen Antisemitismus tätig. 2018 erschien in zweiter Auflage seine Broschüre „Was tun gegen Antisemitismus?! Anregungen zu einer Pädagogik gegen Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert“ (https://hamburg.arbeitundleben.de/img/daten/D291677478.pdf).

 

18:00 Uhr | Uni Bielefeld | X-Gebäude | X-E0-202