Warum Linke Landschaften?

Das Ziel von LiLaBi ist es, einen Überblick über Veranstaltungen strömungsübergreifender linker Politik und Subkultur in Bielefeld und OWL zu schaffen. Oft finden interessante Veranstaltungen statt, ohne das Interessierte davon etwas mitbekommen. Dies wollen wir mit Linke Landeschaften ändern, indem wir die Vielfalt linker Veranstaltungen sichtbarer machen. Ebenfalls hoffen wir, dass der Kalender dazu beiträgt Veranstaltungen aufeinander abzustimmen und mögliche Terminüberschneidungen zu verringern

Wir wollen mit dem Kalender also einerseits Austausch, Vernetzung, Abstimmung und auch Auseinandersetzung innerhalb bestehender Strukturen fördern. Andererseits soll der Zugang und die Orientierung innterhalb der „linken Landschaft“ für Interessierte erleichtert werden.

Wonach entscheiden wir, welche Gruppen, Orte, Veranstaltungen wir vorschlagen?

Wir wollen ein breites Spektrum abbilden, ohne unseren eindeutig (radikal)linken Anspruch zu vergessen. Das heißt für uns, dass Veranstaltungen von verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichen aber generell linken politischen Positionierungen auf unserem Kalender Platz finden sollen. Hierbei können Feminismus, Antirassismus, Antifaschismus, der Kampf gegen Antisemitismus und/oder andere linke Themen im Mittelpunkt stehen. Auch Vorträge von Gewerkschaften, NGOs, Parteien oder bürgerlichen Gruppen werden gerne gelistet sofern sie unseren Ansprüchen nicht entgegen stehen. Auch kann es im Einzelfall sein, dass wir kommerzielle Veranstaltungen mit entsprechendem Hinweis verlinken. 

Linke Landschaften ist ein offener Kalender der ohne Anmeldung genutzt werden kann. Allerdings wird der Kalender moderiert. Das heißt, dass nicht jede*r Veranstaltungen frei eintragen kann, sondern Termine zuvor von uns freigeschaltet werden müssen. Veranstaltungen können über ein Formular hochgeladen werden. 

Wir verstehen uns als Gruppe mit emanzipatorischem Anspruch.

 

Wer steckt hinter Linke Landschaften?

Einzelpersonen mit unterschiedlichen politischen Ansichten, die zwischen erst seit kurzem oder schon länger in der Bielefelder Politiklandschaft unterwegs sind. Der Kalender ist also nicht das Projekt einer einzelnen bestehenden Gruppe. Verschiedene Leute haben sich dafür zusammengeschlossen, um eine Plattform des Austausches und der Vernetzung in Form dieses Kalenders zu schaffen.