Stella Haastrup, Beginn 19:30 Uhr
Zwischen zwei Sprachen, zwei Kulturen und vielen Gefühlen findet die afrodeutsche Songwriterin Stella Haastrup ihre eigene Stimme. In ihren Songs verbindet sie deutsche und englische Lyrics zu intimen Geschichten über Identität, Zugehörigkeit, Liebe und Selbstfindung.
Ihre Musik ist geprägt von warmen Melodien, reduzierten Arrangements und Texten, die unter die Haut gehen. Mal fragil und poetisch, mal klar und gesellschaftskritisch, erzählt Stella Haastrup von persönlichen Erfahrungen als afrodeutsche Künstlerin in einer komplexen Welt.
Die Zweisprachigkeit ist dabei kein Stilmittel, sondern Ausdruck ihrer Lebensrealität: Deutsch für die feinen Nuancen des Alltags, Englisch für die weiten Gefühle zwischen den Zeilen. So entstehen Songs, die Grenzen überschreiten und ein diverses Publikum ansprechen.
Mit ihrer authentischen Art und ihrem Gespür für ehrliches Storytelling positioniert sich Stella Haastrup als neue Stimme im zeitgenössischen Singer-Songwriter-Kosmos. Ihre Musik lädt zum Zuhören, Nachdenken und Fühlen ein – leise, aber nachhaltig.
Manou Gallo – Die Königin des Afro-Groove, Beginn 20:00Uhr
Die Bassistin und Sängerin aus der Côte d’Ivoire verbindet afrikanische Rhythmen, Afro-Funk, Jazz und Weltmusik zu einem neuen Stil mit faszinierender Bühnenpräsenz. Als international anerkannte Musikerin arbeitete Manou Gallo unter anderem mit Bootsy Collins, Manu Dibango und Wyclef Jean zusammen. Ihr markanter Bass und ihre ausdrucksstarke Stimme prägen ein Klangbild, in dem sich Tradition und Moderne extrem spannend ergänzen.
Wer sie einmal erlebt hat, erkennt die Einzigartigkeit sofort: Der Bass wird in ihren Händen auch mal zum Percussion-Element und treibt den Groove in faszinierende Höhen. Nicht umsonst bezeichnet Bootsy Collins sie als „African Queen of Bass“.
Stolz auf ihre afrikanischen Wurzeln, sagt Gallo, dass sie die musikalische Freiheit besitzt, alles zu spielen. Und genau diese Freiheit findet sich auf der Bühne wieder: Eine explosive Mischung aus Funk, Jazz, Afro-kubanischen Rhythmen bis hin zu selbstbewussten Afro-Grooves.
Foto: Njaheut
Besetzung:
Manou Gallo – Bass, Stimme
Yannick Werther – Gitarre
Norman Peplow – Keyboards
Japhet Boristhene – Schlagzeug
Ruben Hernandez – Trompete
Gaspard Gierse – Saxophon
Veranstalter: Welthaus Bielefeld e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum BÜZ
Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW



