Datum/Zeit
Date(s) - 08/06/2022
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
FLA FLA Herford

Kategorien


Wie konnte ein rechtsextremes Terror-Trio aus dem Untergrund zehn Menschen ermorden, zwei Bombenanschläge und zahlreiche Banküberfälle durchführen?
Der NSU-Prozess ist zwar offiziell abgeschlossen, hinterlässt aber viele ungeklärte Fragen. Es ist anzunehmen, dass ein breites rechtes Netzwerk den NSU finanziert und gedeckt hat. Ein Netzwerk, dass sich durch Behörden, Polizei und Verfassungsschutz durchzieht.

K
utlu Yurtseven, Mitglied der Band ›Microphone Mafia‹, hat die Initiative ›Keupstraße ist
überall‹ (Köln) mitgegründet, Mitorganisator des NSU Tribunals und Teil des Netzwerks ›Kein Schlusstrich‹. Er war zur Zeit des Nagelbombenanschlages Anwohner der Keuspstr. und hat einen engen Bezug zum ersten Bombenanschlag auf der Kölner Probsteigasse.

Kutlu erzählt über die Ermittlungen, den strukturellen Rassismus dem die Menschen ausgesetzt waren, das Schweigen in der Gesellschaft, über den Prozess, der die gewünschte Aufklärung des NSU Komplexes nicht realisiert hat, den respektlosen Umgang vor Gericht und die unglaublichen Demütigungen im Gerichtssaal. Auch über das Netzwerk der Initiativen, über die Arbeit der Initiativen und die Kraft der betroffenen Menschen.

Veranstalter:innen // Fachstelle NRWeltoffen im Kreis Herford
und Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945
Frankfurt/Main; Außenstelle OWL in Kooperation mit dem FlaFla

Die Vernastaltung findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus im Kreis Herford statt.

www.gegenrechts.info