Datum/Zeit
Date(s) - 21/06/2022
16:00 - 19:00

Veranstaltungsort
Uni Bielefeld V2-105/115

Kategorien


Ankündigunstext:
Sexualisierte Gewalt führt in den meisten Fällen zu massiver Ohnmacht, Überforderung, Frust und Hilflosigkeit – für betroffene Personen und ihre Umfelder. Einen Umgang mit derartigen Situationen haben die wenigsten gelernt. Wir wollen im Workshop erste Impulse   geben, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen und hilfreiche Unterstützung anbieten können. Wir ergründen, welche sozialen Dynamiken als Antwort auf sexualisierte Gewalt entstehen (Victim Blaming, Täterschutz etc.) und wie diese mit den psychosozialen Folgen der betroffenen Personen verschränkt sind. Gemeinsam suchen wir nach Ansatzpunkten, wie wir einerseits hilfreich unterstützen können und andererseits Dynamiken von „Rape Culture“ entgegen wirken. Abschließend diskutieren wir, wie wir mit der Tatsache umgehen, dass es meist betroffene Personen sind, die andere betroffene Personen unterstützen, die         Auseinandersetzung in Umfeldern anstoßen und den Aufbau von Strukturen vorantreiben. 
      
Awarenessnotes: Über sexualisierte Gewalt sprechen und davon zu hören kann belastend und aufwühlend sein. Wir werden in dem Workshop keine expliziten Gewaltschilderungen besprechen. Wir wünschen uns einen Raum, der sensibel genug ist, dass eine Teilnahme nicht nur „auszuhalten“ sondern wirklich möglich ist – und im besten Fall bestärkend für betroffene Personen. Daneben sind Awareness-Ansprechpersonen während und nach der Veranstaltung bei belastenden Situationen für euch da.
    
zu Gegen_Gewalt:
Gegen_Gewalt ist ein Bildungs- und Beratungskollektiv aus Würzburg, das rund um den Themenkomplex „kollektive und emanzipatorische Umgänge mit sexualisierter Gewalt“ arbeitet. Neben Bildungsarbeit und Prozessbegleitungen hat Gegen_Gewalt die Broschüre „Wi(e)derstand nach dem Fall – Impulse für einen kollektiven Umgang mit sexualisierter Gewalt“ veröffentlicht. Die Referent*innen vom Workshop sind /weiß/, queer und nicht be_hindert positioniert.
Barrieren:
Coronabedingt ist es eine Voraussetzung für die Teilnahme, dass Menschen sich schnelltesten, bevor sie in die Veranstaltungen kommen. 
Bitte meldet euch außerdem vorher an. Das könnt ihr über die folgende Mailadresse machen: politische-bildung@asta-bielefeld.de
Die Veranstaltungen sind in ihrer Teilnehmer*innenzahl begrenzt.
Zum Workshop sind alle eingeladen.Sie finden in deutscher Lautsprache statt.
Die Wege zu den Räumen sind barrierearm. Tatsächlich sind die Nummerierungen und Wege aber schwer nachvollziehbar. Sagt gern Bescheid, wenn ihr irgendwo abgeholt werden wollt.
Bei dem Workshop zu Betroffenenunterstützung und Betroffenselbstorganisation wird ein Awarenessteam während und nach dem Workshop für euch ansprechbar sein. Das Awarenessteam wird vom Cafe´ Anaconda gestellt.