Datum/Zeit
Date(s) - 13/11/2019
18:00 - 19:30

Veranstaltungsort
Universität Bielefeld H8

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Die Demokratische Föderation Nordsyrien, sieben Jahre nach Beginn der Rojava-Revolution: Es rollen wieder Panzer an der syrisch-türkischen Grenze. Parallel zum Krieg des türkischen Staates gegen Guerilla-Stellungen in irakisch-Kurdistan marschiert das Erdogan-Regime in die Demokratische Föderation Nordsyrien ein. Und neben der militärischen Zuspitzung und wirtschaftlichen Problemen verschärft sich auch die ökologische Krise. Sie droht, den Menschen in der Region die Lebensgrundlagen zu entreißen. Doch die Menschen in Rojava wehren sich und sind entschlossen, die Errungenschaften der Revolution gegen den türkischen Imperialismus zu verteidigen. Und auch was die ökologische Frage betrifft gibt es Hoffnung – die Rojava-Revolution versteht sich auch als Aufbruch in eine Gesellschaft, die in Einklang mit der Natur steht.

Der Referent Anselm Schindler ist Teil der Kampagne Make Rojava Green Again und war bereits mehrfach in Kurdistan. Mit ihm wollen wir diskutieren, was das alles für uns bedeutet. Und warum die soziale und die ökologische Frage zusammengehören – in Kurdistan und überall.