Datum/Zeit
Date(s) - 02/07/2022
16:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Siegfriedplatz

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Herzliche Einladung zum SEEBRÜCKE-Festival
Music & Movement for Everyone
am 2. Juli von 16-22 Uhr auf dem Siegfriedplatz in Bielefeld.

Es gibt Theater, Poetry Slam und unterschiedliche Musikbeiträge (anatolian folk, Rap, Punk, singer-songwriter_in).
Wir möchten mit dieser Veranstaltung auch unser Anliegen zum Ausdruck bringen, dass es nötig ist, sichere Fluchtwege, sichere Versorgung und eine sichere Aufnahme für ALLE Geflüchteten zu schaffen, ganz gleich woher sie kommen.
Wir wenden uns entschieden gegen die rassistische Geflüchtetenpolitik der EU.
Die Veranstaltung ist kostenlos, Spenden sind willkommen – und gehen an die „Initiative für Frieden und Hoffnung in Kurdistan“ und die „Crisis Management Association“ auf Lesbos.

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Der vorläufige Ablaufplan:
16-16.45 Moh Kanim (Hip-Hop & Neo-soul)
17-17.15 Parallele Welten – Krieg.Erinnern (Theater)
17.30-18 Mina Richman (singer-songwriter_in, Bielefeld)
18.15-18.30 Benjamin Ferati, Joel Adu-Asah & Sabrin Mezari Hamido (Poetry Slam)
18.45-19 Bega & Hosam (Acoustic)
19.15-20 Aeham Ahmad (Piano | music for hope)
20.15-20.30 Parwana Amiri (Activist)
20.45-21.15 Eren Akşahin (Contemporary Anatolian Folk Music)
21.30-22 Irritator (punk-rock)

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Die Künstler:innen, die „Music & Movement for Everyone“ unterstützen und mit ihrem Programm erst möglich machen, sind: Moh Kanim – bekannt und beliebt in der Bielefelder Rap-Szene – der mit Texten auf englisch und arabisch den Auftakt machen und eine Mischung aus Neo-Soul & Hip-Hop auf den Siegfriedplatz bringen wird. Anschließend gibt es einen Theater-Beitrag von „Parallele Welten – Krieg.Erinnern“ und queer-feministische Songs von Mina Richman. Poetry-Slam-Beiträge kommen von Benjamin Ferati, Joel Adu-Asah und Sabrin Mezari Hamido – außerdem wird Parwana Amiri sprechen:
Die gebürtige Afghanin kam 2019 als 15-jährige mit ihrer Familie im Camp Ritsona auf Lesbos an und lebte dort mehrere Jahre. Nachdem sie sich vor Ort für die Bildung der im Lager eingesperrten Geflüchteten einsetzte und sie sich selbst organisierten, lebt Parwana Amiri seit kurzer Zeit in Deutschland, wo sie zusammen mit dem Fotograf Arash Hampay das Projekt „?why|borders“ initiiert hat und damit zeigt, dass das europäische Grenzregime dringend hinterfragt werden muss:

„Was auch kommt, wird mich nicht davon abhalten, weiterzumachen!
Je höher sie ihre Mauern ziehen, desto lauter wird mein Protest!“, so Parwana Amiri.

Das musikalische Programm wird akustisch von Bega + Hosam ergänzt. Dazu kommt Eren Akşahin, der Contemporary Anatolian Folk Music spielt und Aeham Ahmad, der seine Musik als „music for hope“ bezeichnet: Er wuchs als palästinensischer Geflüchteter in einem syrischen Geflüchtetenlager auf, studierte später Klavier und trat damit während des Krieges auf öffentlichen Plätzen auf – bis der sog. IS sein Instrument zerstörte und er sich entschloss, seine Heimat zu verlassen.
Den Abschluss des Abends macht die Bielefelder Punk-Rock-Band Irritator.

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Links zu den Initiativen, für die gespendet wird und zu den einzelnen Künstlerinnen finden sich hier:

Initiative für Frieden und Hoffnung in Kurdistan: https://www.initiative-kurdistan.org/about-us/

Crisis Management Association: https://crisismanagementassociation.com/

Moh Kanim | https://open.spotify.com/artist/4ONqW3SGmfNV4ZnkVQecFP

Parallele Welten – Krieg.Erinnern | https://theater-bielefeld.de/veranstaltung/parallele-welten-v.html

Mina Richman | https://minarichman.de/start/

Bega + Hosam | https://soundcloud.com/user-440206966

Parwana Amiri |https://www.migazin.de/2022/03/08/ritsona-camp-gefluechtete-je-hoeher-eure-mauer-desto-lauter-protest/ & https://www.facebook.com/whyborders/

Eren Akşahin | http://erenaksahin.com/

Aeham Ahmad | https://www.aeham-ahmad.com/de/

Irritator | https://irritator.bandcamp.com/releases

 

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