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Date(s) - 01/05/2021
14:00 - 17:00

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Die Krise hat System – Zusammen gegen Pandemie und Kapitalismus!

Die aktuelle Corona-Pandemie verschärft die ohnehin schon bestehenden sozialen Missstände und Nöte im Kapitalismus, doch die Krise hat System.

Wenig überraschend trifft die Pandemie letztendlich vor allem Arbeiter*innen. Großunternehmen sind hingegen kaum in ihrer Existenz bedroht. Während das Vermögen der Reichsten trotz der Krise weiterhin steigt, setzen die ohnehin schon aufs Äußerste ausgebeuteten Arbeiter*innen in den Pflegeberufen tagtäglich ihre eigene Gesundheit aufs Spiel – und das alles für schlechte Bezahlung und ein wenig Applaus.
Das Gesundheitswesen, der Marktwirtschaft unterworfen, ist in Angesicht der Pandemie nicht in der Lage, seine Aufgabe zu erfüllen. Private Pharmaunternehmen erweisen sich als unwillig und unfähig, ausreichend Impfstoffe zur Verfügung zu stellen. Stattdessen halten sie an ihren Patenten und Gewinnen fest, obwohl die schnelle Entwicklung der Impfstoffe nur durch den massiven Einsatz staatlicher Mittel möglich war.

Vor allem jetzt in Pandemiezeiten zeigt sich die Dysfunktionalität des Dogmas der Marktwirtschaft. Anstatt mit Verschwörungsmythen und antisemitischen Ressentiments auf diese Krise zu reagieren, muss das kapitalistische System als solches überwunden werden! Die Pharmaunternehmen müssen ihre Patente freigeben, um eine nicht-private Impfstoffproduktion zu ermöglichen. Arbeiter*innen benötigen Schutz und Unterstützung – die Betriebe gehören geschlossen, die Produktion heruntergefahren! Gerade jetzt braucht es einen radikalen Kurswechsel und grenzenlose Solidarität zum Schutze aller!

Wir werden am 1. Mai 2021 gemeinsam auf die Straße gehen, um unseren Unmut über die herrschenden Zustände zu zeigen.

Darum: Heraus zum libertären 1. Mai!