Datum/Zeit
Date(s) - 08/12/2020
18:00 - 20:00

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Spätestens seit die notorische Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck im Mai 2018 in der JVA
Bielefeld-Brackwede inhaftiert wurde, sahen sich viele Bielefelder:innen mit der extremen Rechten
und ihrer Leugnung des Holocaust konfrontiert. Allein die Tatsache, dass in 2018 und 2019
mehrere hundert Rechtsextreme durch Bielefeld marschierten, um die Freilassung Haverbecks zu
fordern und „die Geschichte in Frage zu stellen“, zeigt, dass es sich bei Haverbeck nicht um eine
Einzeltäterin handelt. Die extreme Rechte ist revisionistisch und gut vernetzt – in OWL und darüber
hinaus. Ist Geschichtsrevisionismus, die Leugnung, Umdeutung und Relativierung historischer
Fakten, ein Phänomen dieser extremen Rechten oder anschlussfähig an die sogenannte „Mitte der
Gesellschaft“? Welche Zusammenhänge bestehen zu Verschwörungsglauben, Antisemitismus und
verzerrten historischen Narrationen in der deutschen Gesellschaft, die nicht erst im Kontext der
sogenannten „Corona-Proteste“ in 2020 zutage treten?

Diskutant:innen:
Stefanie Mayer [Gegen das Vergessen, Bielefeld] Dr. Matthias Quent [Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, Jena] Dr. Meron Mendel [Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt a.M.]

Im Verlauf der Veranstaltung wird es die Möglichkeit für Fragen und Beiträge aus
dem Publikum geben. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen findet die Veranstaltung
digital über Zoom statt. Link/QR-Code zur Veranstaltung (Einlass ab 17:45 Uhr):
https://uni-bielefeld.zoom.us/j/97670828305?pwd=L1FmSGdNSEdCQWVSeFc2S2d3UnBjdz09

Im Verlauf der Veranstaltung wird es die Möglichkeit für Fragen und Beiträge aus
dem Publikum geben. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen findet die Veranstaltung
digital über Zoom statt. Link/QR-Code zur Veranstaltung (Einlass ab 17:45 Uhr):
https://uni-bielefeld.zoom.us/j/97670828305?pwd=L1FmSGdNSEdCQWVSeFc2S2d3UnBjdz09

Kontakt: maximilian.waechter@uni-bielefeld.de & michael.papendick@uni-bielefeld.de [FGZ Bielefeld]