Datum/Zeit
Date(s) - 10/12/2019
16:00 - 18:00

Veranstaltungsort
Universität Bielefeld X-E0-236

Kategorien


Rechter Antifeminismus & Feminismus von rechts – Diskurse, Strategien & Konsequenzen für
Politik und Zivilgesellschaft
Antifemistische Argumente sind längst Teil rechter Rhetorik: So finden sich rechte Kampfbegriffe
wie „Gender-Wahn“ oder „Frühsexualisierung“ regelmäßig in parlamentarischen und medialen
Debatten wieder. Das Konzep des Gender-Mainstreaming wird von der AfD karrikaturengleich als
Sündenbock für die unterschiedlichsten Problemlagen benutzt. Gleichzeitig wird, oft von den
gleichen Akteur*innen, die Gleichstellung von Frauen und LGBTI als Errungenschaft der
abendländischen Zivilisation bezeichnet und diese Aneignung ursprünglich feministischer
Positionen dazu genutzt, um Ängste gegen Einwanderung und eine vermeintliche „Islamisierung“
zu schüren. Der Vortrag setzt sich mit der Frage auseinander, welche ideologischen Konstrukte
hinter diesen Diskursen stecken, warum diese widersprüchliche Diskursstrategie zu funktionieren
scheint und welche Konsequenzen daraus für Politik und Zivilgesellschaft folgen.
Der Vortrag ist offen für Alle, es ist keine Anmeldung notwendig.