Datum/Zeit
Date(s) - 07/07/2022
16:00 - 19:00

Veranstaltungsort
Universität Bielefeld V2-105/115

Kategorien


Ankündigungstext:
In  diesem Workshop wollen wir uns gemeinsam mit euch die Konzepte  transformativer Gerechtigkeit und kollektiver Verantwortungsübernahme  näher anschauen. Die Konzepte gehen zurück auf Schwarze, indigene und  queere Communities in den USA.
Wir wollen uns im Workshop mit folgenden Fragen auseinandersetzen:
    Wofür gibt es eigentlich Strafe? 
    Was verstehen wir unter Gewalt?
    Was hat zwischenmenschliche Gewalt mit institutioneller Gewalt zu tun?
    Wie können wir zwischenmenschlicher Gewalt begegnen?
    Wo gibt es Beispiele kollektiver Verantwortungsübernahme?
 
zum ASBi:
     Der Antisexistische Support Bielefeld ist eine selbstorganisierte Gruppe. Wir setze uns mit dem Themenkomplex Beziehungsgewalt und zwischenmenschlicher Gewalt und wie kollektive Umgänge damit aussehen können auseinandersetzt. Im Moment arbieten wir mit einem Schwerpunkt auf sexualisierter Gewalt und sexistischer Diskriminierung.
     
      Grundlage für unsere Arbeit bilden Ideen kollektiver  Verantwortungsübernahme und transformativer Gerechtigkeit. Diese  Konzepte wurden von Schwarzen, queeren Communities und von queeren  Communities of Color in den 1990er Jahren in den USA entwickelt und  bauen auf restaurative Gerechtigkeitskonzepte indigener Menschen in  Lateinamerika auf. Transformative Gerechtigkeit verbindet kollektive  Umgänge mit zwischenmenschlicher Gewalt mit einer Analyse und Kritik  kolonialer und kapitalistischer Verhältnisse.
     
     Die Referent*innen sind weiß positioniert und verstehen sich als Teil der queeren Community.
Barrieren:
Coronabedingt ist es eine Voraussetzung für die Teilnahme, dass Menschen sich schnelltesten, bevor sie in die Veranstaltungen kommen. 
Bitte meldet euch außerdem vorher an. Das könnt ihr über die folgende Mailadresse machen: politische-bildung@asta-bielefeld.de
Die Veranstaltungen sind in ihrer Teilnehmer*innenzahl begrenzt.
Zum Workshop sind alle eingeladen.Sie finden in deutscher Lautsprache statt.
Die Wege zu den Räumen sind barrierearm. Tatsächlich sind die Nummerierungen und Wege aber schwer nachvollziehbar. Sagt gern Bescheid, wenn ihr irgendwo abgeholt werden wollt.