Der aktuelle Kampf um ökonomische Interessen und eine internationale (Neu-)Ordnung der Welt findet nicht nur in den heißen Konfliktzonen statt. Es gibt auch Länder, die zwar nicht direkt vom Kriegsgeschehen betroffen sind, in denen die Logik des Krieges aber dennoch so präsent ist wie lange nicht mehr. Scheinbar unaufhaltsam wird die vermeintliche Notwendigkeit einer kollektiven Kriegstüchtigkeit mit Nachdruck in die Köpfe und Institutionen eingeschrieben. Die Debatten über Aufrüstung und Wehrpflicht bedienen sich einer Sprache und Überzeugtheit, die Gegenentwürfe schier unmöglich erscheinen lassen. Zahllose Bewegungen weltweit, die sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen, sind vor die Frage gestellt, wie sie sich dem Krieg und seiner Logik entziehen und weiterhin für ein würdevolles Morgen für alle streiten können. Denn es sind gerade diese Kämpfe von unten, in denen sich der Horizont eines Friedens auftut. Ein Frieden, der gegen die Verhältnisse erkämpft wird, die den Krieg erst hervorbringen.
Die Herausgeber*innen und Autor*innen werden das Buch vorstellen und sind gespannt auf die Diskussion.
Der Eintritt ist frei, für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.



