Tot ist nur, wer vergessen wird!
„300 Juden gegen Franco – Madrid before Hanita“
25.06.2026 19 Uhr. Universität Bielefeld Raum H8 im Universitätshauptgebäude
Wir im fernen Vaterland geboren,
Nahmen nichts als Haß im Herzen mit.
Doch wir haben die Heimat nicht verloren,
Unsre Heimat ist heute vor Madrid.
Spaniens Brüder steh`n auf der Barrikade,
Unsre Brüder sind Bauer und Prolet.
Vorwärts, Internationale Brigade!
Hoch die Fahne der Solidarität!
Wir laden herzlich zur Filmvorführung und anschließenden Diskussion ein!
Im Rahmen unserer Gedenkveranstaltung zeigen wir den Dokumentarfilm „300 Juden gegen Franco“. Der Film erinnert an jüdische Frauen und Männer, die sich nach Verfolgung und Entrechtung dem Kampf gegen den Faschismus in Spanien anschlossen und sich den Truppen Francos und seiner Verbündeten entgegenstellten.
Gedenken bedeutet mehr als die Erinnerung an Leid, Verfolgung und Vernichtung. Es umfasst auch die Würdigung jener, die dem Faschismus aktiv und mit der notwendigen Militanz Widerstand leisteten. Die Geschichte dieser Kämpferinnen und Kämpfer erinnert daran, dass Faschismus nicht von selbst verschwindet, sondern überwunden werden muss. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit zeigen, dass Menschen selbst unter schwierigsten Bedingungen den Kampf für Freiheit, Menschenwürde und Solidarität aufnehmen können.
Gerade das letzte Jahrzehnt zeigt: die Erinnerung an den antifaschistischen Widerstand ist unverzichtbar. Sie macht deutlich, dass die Verteidigung und Aufrechterhaltung einer solidarischen und würdevollen Gesellschaft Engagement erfordert – und dass es immer Menschen gab, die bereit waren, sich Unterdrückung, Hass und autoritärer Herrschaft entgegenzustellen. Ein aufrichtiges Gedenken erfordert dann auch, die verschiedenen Methoden und Ansätze der Widerstandskämpfer*Innen wahrzunehmen.
Veranstaltet wird die Filmvorführung durch Ogulcan Yumusat und Stephen Moggert.



