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SUMMARY:Toilet Talks &amp\; Practice: Pissen gegen das Patriarchat
DESCRIPTION:\n\n\n\nWORKSHOP\n\nFür wen: Menschen mit Vulva*\n\nUrinieren 
 ist ein universales Grundbedürfnis\, welchem alle Menschen weltweit\, mei
 stens mehrmals täglich\, mal mehr oder weniger dringend\, nachgehen müss
 en. Alle Menschen müssen urinieren – unabhängig vom Alter\, Körper\, 
 sozio-ökonomischen Status und Geschlecht sowie unabhängig davon\, in wel
 chen räumlichen Kontexten sie sich befinden und bewegen.\n\nNur ist es f
 ür viele Menschen in spezifischen Situationen und Räumen nicht immer sel
 bstverständlich oder möglich\, dem Harndrang adäquat und zeitnah nachge
 hen zu können. Aus der alltäglichen Lebensrealität und -erfahrung herau
 s verstehen wir Pissen als unmittelbar mit (u.a.) vergeschlechtlichen Räu
 men\, Designs\, Symbolen und Alltagspraxen verbunden. Darunter fassen wir 
 den Toilettengang von Menschen\, welche sich nicht in binären Geschlechte
 rkategorien wiederfinden können und/oder möchten\, oftmals lange Wartesc
 hlangen\, welche aus ungleichen Anzahlen von Piss-Möglichkeiten resultier
 en und die damit im Zusammenhang stehende Alltagskleidung. All das und noc
 h viel mehr nehmen wir zum Anlass\, uns in einem dreiteiligen Workshop mit
  dem Urinieren und Toiletten-Räumen zu beschäftigen.\n\nIn einem theoret
 ischen Teil werden wir uns im Workshop zunächst mit rassistischen\, klass
 istischen\, ableistischen und sexistischen Herrschaftsverhältnissen besch
 äftigen\, die bis heute die westliche Toilette und die Art und Weise von 
 Ausscheidungsprozessen prägen. Anschließend wird es die Möglichkeit geb
 en\, Alltagserfahrungen untereinander auszutauschen. Im Praxis-Teil widmen
  wir uns der Frage\, inwiefern die geschlechtsspezifische Haltung beim Har
 nlassen weniger mit der (genitalen) Anatomie zu tun hat\, als vielmehr mit
  androzentristischen gesellschaftlichen und räumlichen Strukturen einherg
 eht. Gemeinsam versuchen wir mit verschiedenen Piss-Techniken herauszufind
 en\, ob das „im Stehen pinkeln“\, tatsächlich nur Cis-Männern mögli
 ch und vorbehalten ist\, oder ob die geschlechtsspezifische Körperhaltung
  beim Pissen ein Ergebnis der binär-geschlechtlichen Sozialisierung und V
 erräumlichung ist.\n\nDie Referent*in will mit dem Workshop zeigen\, dass
  es nicht um den angeblichen Penis-Neid geht\, sondern dass Pissen politis
 ch ist und als subversive\, queer-feministische Praxis genutzt werden kann
 . Mar*ka Pi beschäftigt sich sowohl wissenschaftlich\, als auch aktivisti
 sch mit Urinieren und Toiletten und den damit zusammenhängenden (Un-)Mög
 lichkeiten im (halb-)öffentlichen Raum.\n\nBitte unter gleichstellung@ast
 a-bielefeld.de anmelden. Der Workshop ist begrenzt auf 12 Personen.\n\n\n\
 n\n\n\n\n\n\n\nUhrzeit und Ort werden nach der Anmeldung bekannt gegeben\n
 \n\n\n\n\n
CATEGORIES:Aktionstage
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