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SUMMARY:Täterschutz und sexistische Gewalt beenden- in Bethel\, Bielefeld 
 und überall
DESCRIPTION:Täterschutz und sexistische Gewalt beenden-\nin Bethel\, Biele
 feld und überall\n\nSamstag 22.05. 15:30 Uhr\nStart: Bielefelder Kesselbr
 ink\, über Rathaus\, Landgericht Endkundgebung Kesselbrink\n\nIn diesem T
 ext geht es um die aktuellen Vorfälle sexualisierter Gewalt im evangelisc
 hen Klinikum Bethel. Nach einem ersten Informationstext gehen wir auf unse
 re Forderungen und Details zur Demonstration ein. \n\nEine Gruppe von Bie
 lefelder Feminist*innen reagiert auf die aktuellen Geschehnisse im evangel
 ischen Klinikum Bethel. Dort hat ein Assistenzarzt über Monate hinweg Pat
 ient*innen narkotisiert und vergewaltigt. Der Täter filmte seine Taten. A
 ls Betroffene dem Klinikpersonal die Narkotisierung und anschließende Bes
 chwerden berichten\, werden sie zunächst nicht ernst genommen. Erst spät
  untersagt die Klinikleitung dem Täter den Einsatz des Narkotikums und er
 möglicht durch diese Verzögerung mutmaßlich mindestens eine weitere Tat
 . Suspendiert wird der Assistenzarzt nicht. \nEine Betroffene zeigt den T
 äter wegen gefährlicher Körperverletzung an\, woraufhin die Polizei ers
 t sieben Monate später dessen Wohnung durchsucht und dabei rund 80 Beweis
 videos der Taten findet.\nDer Täter wird anschließend verhaftet und bege
 ht Suizid. Die Bielefelder Staatsanwaltschaft stellt daraufhin die postmor
 talen Persönlichkeitsrechte des Täters über die Rechte der betroffenen 
 Personen und informiert diese bis heute nicht. Eine Betroffene erfuhr gar 
 aus der Presse erstmalig von der Vergewaltigung. Mehrere Betroffene haben 
 nun den Chefarzt wegen Beihilfe durch Unterlassen angezeigt. Die Staatsanw
 altschaft ermittelt wegen Beihilfe zur Vergewaltigung durch Unterlassen ge
 gen den Chefarzt\, den Oberarzt und die Leitung der Bethel gGmbH.\n\nEs ka
 nn nicht sein\, dass die Reputation des Täters über dem Recht auf Inform
 ation der Betroffenen steht. Wir prangern an\, dass zu spät und nicht aus
 reichend von Oberarzt und Klinikleitung interveniert wurde!  Die Polizei 
 Bielefeld und die Staatsanwaltschaft betreiben bis heute Täterschutz. Die
  bis heute nicht informierten Betroffenen bekommen nicht die Möglichkeit 
 sich juristisch zu wehren. \n\nDie Taten in Bethel sind kein Einzelfall. 
 Sie entstehen in einer sexistischen Gesellschaft\, in der Männer immer no
 ch lernen\, dass sie einen Anspruch auf Frauen und ihre Körper haben. Sie
  entstammen einer Kultur\, in der Weiblichkeit und die mit ihr verbundenen
  Attribute abgewertet werden und eine gravierende Frauenfeindlichkeit herr
 scht. Die MeToo-Bewegung hat skandalisiert\, dass die Missachtung von Frau
 en und ihrer körperlichen und sexuellen Selbstbestimmung Alltag ist — i
 n Institutionen\, auf dem Arbeitsplatz\, im Privaten und auf der Straße. 
 Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau durch ihren Partner oder E
 x-Partner getötet\, weil sie eine Frau ist. \n\nWir sagen: Es reicht! Di
 e Gewalt muss ein Ende haben!\n\nWir fordern eine lückenlose Aufklärung 
 der Fälle! \nWir fordern die sofortige Informierung der Betroffenen durc
 h die Staatsanwaltschaft!\nWir fordern\, dass jene\, die Täterschutz betr
 eiben\, zur Verantwortung gezogen werden und dass Konsequenzen folgen! \n
 Wir fordern in Bethel\, Bielefeld und überall: \nInstituationalisierte G
 ewalt beenden! \nEtablierung von Schutzkonzepten\, um sexueller Gewalt pr
 äventiv entgegen zu wirken!\nTäterschutz-Strukturen aufdecken und aufbre
 chen in Kliniken\, Polizei\, Staatsanwaltschaft und überall!\n\nUnsere K
 örper gehören uns! Wir fordern unser Recht auf Selbstbestimmung ein! Heu
 te\,  morgen und an jedem anderen Tag! Dafür gehen wir am 22.05. auf die
  Straße und laden alle ein sich unserem Protest anzuschließen. 
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