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 lefelder-antifaschisten/
SUMMARY:Prozessbegleitung: 3. Prozesstag gegen Bielefelder Antifaschisten
DESCRIPTION:Do. 28. Nov. 2019\, 14 Uhr\, Amtsgericht Saal 12.\n\nWir raten 
 Menschen\, die im Mai 2018 auch in Brackwede beteiligt waren\, dem Gericht
 ssaal aus prozesstaktischen Gründen fern zu bleiben.\n\nDer Prozess gegen
  einen Antifaschisten\, vom 18. Juli &amp\; 14. November 2019 vor dem Amts
 gerichts Bielefeld\, wurde erneut verschoben. Nun geht der Prozess in die 
 dritte Runde. Der nächste Prozesstermin ist für den 28. November um 14 U
 hr in Saal 12 angesetzt.\n\nAm 10. Mai 2018 demonstrierten über 450 Nazis
  in BIelefeld und forderten “Freiheit für Ursula Haverbeck”. Haverbec
 k ist die in Deutschland vielleicht populärste Holocaustleugnerin. Die 90
 -jährige ist seit Mai 2018 in der JVA Bielefeld-Brackwede inhaftiert und 
 sitzt eine zweijährige Haftstrafe wegen achtfacher Volksverhetzung ab. Mi
 t ihren Äußerungen über die Vernichtungslager des Deutschen Reiches fin
 det sie zahlreiche Sympathisant*innen im faschistischen\, antisemitischen 
 und verschwörungstheoretischen Milieu. Zeitgleich zu der Kundgebung der e
 xtremen Rechten\, zu der Nazis und Antisemit*innen aus dem gesamten Bundes
 gebiet anreisten\, wurden 200 Antifaschist*innen bei dem Versuch zu den Ge
 genprotesten zu reisen von der Polizei angegriffen und über Stunden in Br
 ackwede festgesetzt. Bei diesen Übergriffen gab es mehrere Festnahmen und
  Verletzte. Neben dieser wurde auch anderen Gruppen die Reise zu der Gegen
 veranstaltung in Quelle von der Polizei verwehrt.\n\nIn Zeiten in denen Po
 litiker*innen die Zeit des deutschen Faschismus mit der damit einhergehend
 en Ermordung von über 6 Millionen jüdischen Menschen\, der Verfolgung po
 litischer Gegner*innen und den brutalen Angriffskriegen als “Vogelschiss
  in der Geschichte” (Alexander Gauland) und das Mahnmal für die Opfer d
 er Shoa als “Denkmal der Schande” (Björn Höcke) bezeichnen\, ist ein
  entschlossener antifaschistischer Protest notwendiger den je! Wir werden 
 keine “180-Grad-Wende der deutschen Erinnerungskultur”\, wie Björn H
 öcke sie fordert\, zulassen!\n\nTrotzdem soll einzelnen Antifaschist*inne
 n jetzt der Prozess gemacht werden. Diese Kriminalisierung linken Protests
  und die damit einhergehende Legitimierung von Polizeigewalt werden wir ni
 cht hinnehmen! Deshalb solidarisieren wir – die Kampagne “Repression d
 urchbrechen!” – uns mit den von Repression betroffenen Antifaschist*in
 nen und fordern die sofortige Einstellung aller Verfahren! Unterstützt un
 s und lasst die Leute nicht allein!\n\nDeshalb kommt alle um 14 Uhr in den
  Gerichtssaal 12 und lasst uns den Genossen gemeinsam unterstützen!\n\nWe
 itere Infos zum Prozess und zur Kampagne: https://repressiondurchbrechen.n
 oblogs.org/
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