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SUMMARY:PROTEST AGAINST POLICE VIOLENCE - Wen tötet die Polizei?
DESCRIPTION:Wir rufen dazu auf\, euch der Demo am Freitag um 18 Uhr vor dem
  Rathaus anzuschließen\, und dabeium die Opfer von Polizeigewalt zu traue
 rn\, Kritik an der Polizei zu üben\, über Alternativennachzudenken und u
 m uns besser zu vernetzen und eine breitere Solidaritätsbewegung zu schaf
 fen.Hier ist ein öffentliches Statement\, um den Kontext unseres Protests
  deutlich zu machen:Wenn die Polizei Menschen in psychosozialen Krisensitu
 ationen anhält\, fügt sie ihnen zunehmendunverhältnismäßige und oftma
 ls tödliche Gewalt zu. Allein in den letzten zwei Wochen hat die Polizeiv
 ier Menschen getötet.Am 2. August schoss die Polizei im Frankfurter Bahnh
 ofsviertel einem 23-jährigen somalischen Mannin den Kopf\, während er ei
 n Messer in der Hand hielt. Aufgrund von Drohungen mit dem Messer sollenzw
 ei Frauen die Polizei gerufen haben. Am 3. August erschoss die Polizei Joz
 ef Berditchevski (48) inseiner Wohnung in Köln. Sie kam\, um ihn zur Räu
 mung seiner Wohnung zu zwingen. Jozef war einbekannter Kölner Straßenmus
 iker\, der WDR feierte ihn in einer Reportage. Am 7. August überfallenPol
 izeibeamte einen 39 Jahre alten Mann in seiner Wohnung in Oer-Erkenschwick
 . Sie setztenPfefferspray ein und fixierten ihn. Er wurde daraufhin bewuss
 tlos und starb später im Krankenhaus.Bisher fehlt es an öffentlich zugä
 nglichen Informationen zu diesem Fall.Am 8. August in Dortmund setzten Pol
 izeibeamte Pfefferspray und Taser gegen den unbegleitetenminderjährigen G
 eflüchteten Mouhamed Lamin Dramé (16) ein und erschossen ihn mit fünf S
 chüssenaus einer Maschinenpistole. Mouhamed\, der aus Senegal nach Deutsc
 hland geflüchtet war\, äußerteSuizidabsichten gegenüber der Polizei\, 
 aber sie erschossen ihn trotzdem. Seine Eltern starben vorJahren und er sa
 h seinen Bruder auf See sterben\, als sie zusammen auf dem Weg nach Europa
  waren.Quellen zufolge hat ihn niemand überlebt.Wir erinnern uns\, dass i
 m Mai die Mannheimer Polizei Antje P. (47) gewaltvoll zu Boden gebracht\, 
 ihmHandschellen angelegt und dabei Pfefferspray eingesetzt hat. Ein Arzt d
 es Zentralinstituts für seelischeGesundheit hatte die Polizei gerufen\, u
 m nach Antje suchen zu lassen. Die Polizei fand ihn und schlugihn tot. Let
 ztes Jahr wurde der 19-jährige Qosay Sadam Khalaf von der Polizei geschla
 gen und inGewahrsam genommen\, er starb später im Krankenhaus. Qosay floh
  vor dem sog. Islamischen Staatim Irak mit seiner êzîdischen Familie und
  suchte Zuflucht in Deutschland\, nur um dort durch die Händeder deutsche
 n Polizei zu sterben. Für Qosay und seine Familie waren Daesh und die deu
 tsche Polizeiletztendlich gleich.Die Liste der durch die Polizei getötete
 n Menschen ist viel zu lang. Es genügt zu sagen\, dass mittödlichen Poli
 zeieinsätzen auch völlige Verantwortungslosigkeit und eine Missachtung d
 es Lebens vonarmen und marginalisierten Menschen einhergehen. Tatsächlich
  haben alle Menschen\, die von derPolizei erschossen oder stark verletzt w
 urden schwere soziale Ungerechtigkeiten und psychischeErkrankungen erfahre
 n. Laut einer Schätzung waren drei Viertel der in den letzten Jahren von 
 derPolizei Getöteten\, Menschen mit psychischen Erkrankungen.Wir unterst
 ützen die Forderungen der 'Initiative 2 Mai' und anderer nach der Einrich
 tung einerunabhängigen Kommission\, Beschwerdestelle und Opferberatungsst
 elle.Die Polizei erhält derzeit mehr und mehr legale Befugnisse\, etwa du
 rch das neue Versammlungsgesetzin NRW (#NoVersGNRW). Zur selben Zeit sind 
 ihre Opfer und deren Familien mit Gleichgültigkeitkonfrontiert.Wir rufen 
 euch dazu auf\, solidarisch zu sein und gegen diese Ungerechtigkeit zu ste
 llen. Ihr Tod sollnicht unbemerkt und ihre Namen in Erinnerung bleiben.
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