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 nguage-of-protest/
SUMMARY:PERFORM YOUR BLACK BOX! - Decolonize the language of protest!
DESCRIPTION:Workshop und Performance gegen Abschiebehaft - ein partizipativ
 es Projekt\, moderiert von Mara Hohn in Zusammenarbeit mit der Theater AG 
 des AK Asyl\nTermine: (Treffpunkt wird nach Anmeldung per Email an antiraf
 estival@asta-bielefeld.de bekanntgegeben)\n22.06.// 13.00 - 18.00 Uhr // W
 orkshoptag 1 - BODY OF PROTEST\n23.06.// 10.00 - 17.00 Uhr // Workshoptag 
 2 - COMMUNITY IN ACTION + Generalprobe in der Uni\n24.06.// ab 11.00 // Vo
 rbereitungen zur Performance\n// ab 12.30 // Performance in der Unihalle i
 n der Ausstellung zu „100 Jahre Abschiebehaft“ (+ optional in der Stad
 t)\n\n“We know ourselves as part and as crowd\, in an unknown that does 
 not terrify. We cry our cry of poetry. Our boats are open\, and we sail th
 em for everyone.” - Édouard Glissant\, Poetics of Relation\n\nDer dreit
 ägige Workshop richtet sich an alle\, mit und ohne Migrationserfahrungen 
 die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und aktiv eine Ges
 ellschaft ohne Abschiebehaft gestalten möchten. Die Grundrechte und Freih
 eiten jedes Menschen sollen dabei gegen jegliche Form von Menschenrechtsve
 rletzungen wie Deportation und Unterdrückung verteidigt werden. In der An
 nahme\, dass unser menschlicher Körper selbst eine Black Box voller sensi
 bler Informationen und Erfahrungen ist\, möchten wir den Schwerpunkt auf 
 Protestformen legen\, die durch\, mit und in ihm möglich werden. Dafür w
 ollen wir gemeinsam und im Austausch miteinander verbale und non-verbale T
 echniken erproben\, mit denen wir unsere innere Black Box voller Gedanken\
 , Erfahrungen\, persönlicher Geschichten und Reflexionen öffnen\, verarb
 eiten und kommunizieren können. Was wir (einzeln) wollen\, soll dabei nic
 ht nur durch das Geschriebene oder Gesagte wirksam werden - Handlungen und
  Bewegungen als Einzelne und in Solidarität mit der Gruppe sind entscheid
 end. An den ersten beiden Tagen machen wir uns mit unterschiedlichen Persp
 ektiven der Community Arts und Protestformen des Körpers vertraut\, lerne
 n unsere Wünsche und Forderungen auf performative Weise\, d.h. durch unse
 re Körper zu artikulieren und nach dem Prinzip „learn to unlearn“ die
  Selbstverständlichkeit unserer kulturell-gelernten Zeichen\, Schriften u
 nd Bedeutungen zu hinterfragen. Gemeinsam entwickelte Choreographien und I
 nteraktionen werden am dritten Tag in eine abschließende Performance gege
 n Abschiebehaft in der Ausstellung der zentralen Unihalle münden\, mit de
 r Option einer weiteren Performance in der Innenstadt. Der Körper dient u
 ns dabei stets als Katalysator unserer inneren Wünsche\, Forderungen und 
 Statements.\n\nZur Teilnahme am Workshop sind keine Vorkenntnisse nötig. 
 Jede*r Teilnehmende ist dazu eingeladen\, den Workshop mitzugestalten und 
 durch die eigenen Erfahrungen zu bereichern. Eine Anmeldung ist bis 20.06.
 2019 per Mail an antirafestival@asta-bielefeld.de möglich. Bitte bringt z
 u allen Workshoptagen bequeme\, bewegungsaktive Kleidung mit.\n\nÜber die
  Künstlerin\nMara Lea Katja Hohn ist Video- und Performance-Künstlerin u
 nd Aktivistin. Nach dem Studium der Freien Kunst mit Schwerpunkt Video und
  Fotografie an der Bauhaus Universität Weimar hat sie an der Universität
  der Künste Berlin „Art in Context“ und Performative Strategien studi
 ert und dabei mit diversen Aktivistengruppen (u.a. Black Lives Matter\, Ko
 mitee für die Errichtung eines afrikanischen Denkmals in Berlin) zusammen
 gearbeitet. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Community and P
 olitically engaged Arts und des partizipativen Happenings.\n\nÜber die Th
 eater AG des AK Asyl\nWir treffen uns mittlerweile seit vier Jahren\, um E
 rfahrungen auszutauschen\, uns gegenseitig zu unterstützen und zusammen S
 paß zu haben. Wir machen Schauspiel-Übungen zur Körpersprache und zum s
 prachlichen Ausdruck und entwickeln dabei Szenen\, die von unseren echten 
 Erfahrungen inspiriert sind. Die Methoden des Theaters der Unterdrückten 
 helfen uns dabei\, unsere Erfahrungen mit anderen Menschen in der Öffentl
 ichkeit zu teilen und gemeinsam mögliche Handlungsstrategien für die Zuk
 unft zu erproben. 
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