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URL:https://www.lilabi.net/events/oury-jalloh-infoveranstaltung/
SUMMARY:Oury Jalloh - Infoveranstaltung
DESCRIPTION:Oury Jalloh - von deutschen Polizisten ermordet\, vom Staat ver
 tuscht!\n\nInformationsveranstaltung und Mobilisierung zur Gedenkdemonstra
 tion anlässlich des 15. Todestages in Dessau am 7. Januar 2020\n\nAktivis
 t*innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh berichten über den jahr
 elangen Kampf für die Aufklärung der Brand- und Todesursache von Oury Ja
 lloh\, der am 7. Januar 2005 von Polizeibeamten rechtswidrig in Gewahrsam 
 genommen\, körperlich misshandelt und verbrannt wurde. Polizei\, Justiz u
 nd Politik verweigern die Aufklärung und erklären offiziell\, dass Oury 
 Jalloh sich selbst angezündet habe!\nGegen diese Lügen gab es von Anfang
  an Widerstand. Seit nunmehr 15 Jahren erbringt die Initiative in Gedenken
  an Oury Jalloh Fakten und Beweise\, die belegen\, dass Oury sich nicht se
 lbst angezündet haben kann. Diese Aufklärungsarbeit wird von staatlichen
  Behörden bis hin zur Bundesanwaltschaft boykottiert und seitens der sach
 sen-anhaltinischen Polizei und Jusitz mit massiver Repression überzogen.\
 n"Wir haben es im Fall von Oury Jalloh mit Staatsräson zu tun. Die Wahrhe
 it über diese Art von Verbrechen - also rassistische Verbrechen\, die dur
 ch Polizeibeamte in der Bundesrepublik Deutschland begangen wurden und wer
 den\, sollen durch die Verbreitung von Lügen und schlichtweg falschen Beh
 auptungen vertuscht werden. Wir haben dieser gezielten Manipulation der Ö
 ffentlichkeit seit nunmehr 15 Jahren selbstorganisierte Aufklärungsarbeit
  entgegengesetzt. Zum Beispiel haben wir eine Reihe von Gutachten bei unab
 hängigen internationalen Experten in Auftrag gegeben. Das hat im konkrete
 n Fall dazu geführt\, dass die zuständige Staatsanwaltschaft Dessau im A
 pril 2017 schließlich doch eingestehen musste\, dass Oury Jalloh von Poli
 zeibeamten angezündet worden ist. Allerdings hat der Generalbundesanwalt 
 auch an dieser Stelle seine Zuständikeit verweigert. Über die Generalsta
 atsanwaltschaft von Sachsen-Anhalt wurden die Ermittlungen - trotz offenku
 ndig gegenteiliger Beweislage - dann im Dezember 2018 eingestellt. Dies ge
 schah auf der Grundlage völlig absurder Fantasien einiger Staatsanwälte.
  Deren irreführenden Begründungen wurden zuletzt am 22. Oktober 2019 dur
 ch das Oberlandesgericht Naumburg bestätigt. Dagegen legen wird momentan 
 durch unsere Anwätin eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingel
 egt.\nGleichzeitig muss klar gesagt werden: Oury Jalloh ist kein Einzelfal
 l\, nicht in Dessau\, nicht in Deutschland und nicht in Europa. Es bestehe
 n tiefgreifende historische Kontinuitäten\, die analysiert und in Zusamme
 nhang gestellt werden müssen. Deshalb haben wir unsere Arbeit in den letz
 ten Jahren zunehmend auf in einen internationalen Kontext gestellt. Zum ei
 nen haben wir im Januar 2018 eine unabhängige internationale Kommission g
 egründet\, mit welcher wir unsere umfangreiche Aufklärungsarbeit\, ungea
 chtet aller juristischen Entscheiungen\, weiter fortsetzen. Zum anderen ha
 ben wir Ende Oktober diesen Jahres eine große internationale Analyse - un
 d Strategiekonfernez zum Thema "rassistische (Polizei-) Gewalt und Staatsr
 äson in Europa" organisiert und zusammen mit Aktivist*innen aus verschied
 enen europäischen Ländern eine gemeinsame Pressekonferenz durchgeführt.
 \nAuf dieser Pressekonferenz haben wir auch die Ergebnisse eines neuen fac
 hradiologischen Gutachtens zum Tod von Oury Jalloh veröffentlicht: "Nach 
 Begutachtung der Bilddateien der Computertomographie vom 31.03.2005 des Le
 ichnams des Oury Jalloh sind Knochenbrüche des Nasenbeins\, der knöchern
 en Nasenscheidewand sowie ein Bruchsystem in das vordere Schädeldach sowi
 e ein Bruch der 11. Rippe rechtsseitig nachweisbar. Es ist davon auszugehe
 n\, dass diese Veränderungen vor dem Todeseintritt entstanden sind." (Pro
 f.Dr. Bodelle\, 18.10.2019) - und somit einmal mehr bewiesen\, was der Sta
 at unter den Teppich kehren will:\n\nOury Jalloh - Das war Mord
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