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Datum/Zeit
Date(s) - 29/04/2018
Ganztägig

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Möseale Ejakulation – Die Votzen spritzen zurück!
 
Was: Zweigliedriger Workshop aus einem theoretischen und einem praktischen Teil
Für wen: Frauen und  trans*  
Wie lange: 1,5 +1,5 Stunden
Wann: 29.4.
Wo: Genauer Ort und Zeitpunkt werden per Mail nach Anmeldung bekanntgegeben
Und: Mit Anmeldung | 10-15 Personen workshops.aktionstage2018@autistici.org
Bitte mitbringen: Handspiegel, Handtuch, Gleitgel (wenn Du die Dinge nicht mitbringen kannst/möchtest, schreib das einfach in die Anmeldung. Wir kümmern uns darum)
 
 
Dieser Workshop besteht aus zwei Teilen. Der erste wird fröhlich und der zweite feucht-fröhlich. Im ersten Teil nähern wir uns trocken aber lustvoll den theoretischen Grundlagen der weiblichen beziehungsweise mösealen Ejakulation: Können alle Mösen ejakulieren? Wie viel spritzt so eine Möse? Kann sie das steuern? Wie viel Zeit hat das Gegenüber um in Deckung zu gehen oder die richtige Dusch-Position einzunehmen? Wie sieht das Ejakulat aus? Wie fühlt sich eine spritzende Möse an? Warum wissen wir so wenig spritzende Mösen und war das mal anders? Und vor allem: Wie macht die Möse das? Um all diese Fragen zu beantworten, werden wir gründlich und mit bildreichem Anschauungsmaterial die Anatomie der wunderbaren Vulven studieren und dabei das Zusammenspiel von G-Fläche, Prostata und Klitoris kennenlernen. Wir werden uns über bereits gemachte oder (noch) nicht gemachte Erfahrungen austauschen und uns an der votzigen Vielfalt erfreuen. Wenn alle einverstanden sind, werden wir auch kleine Clips anschauen.  
 
Im zweiten feucht-fröhlichen Teil wird dann selber Hand angelegt. Dabei gehen wir aber langsam und Schritt für Schritt vor. Jede*r erkundet die eigene Vulva unter Anleitung selbst. Wir lernen, wo genau die Prostata bzw. G-Fläche liegt, wie sie sich individuell anfühlt und wie sie stimuliert werden kann, bis die Möse flutschig wird und bereit ist zum Abspritzen. Unser Ziel wird es dabei nicht sein, einen Spritz-Wettbewerb zu veranstalten, sondern gemeinsam, in einem vertrauensvollen Rahmen die eigenen Möslichkeiten zu entdecken und dabei die eigenen Bedürfnisse wahr- und ernstzunehmen. Ob es am Ende fließt, blubbert, spritzt, plätschert, tröpfelt oder die Handtücher wegschwemmt – alle Freudenflüsse herzlichst sind willkommen!
Der Workshop wird geleitet von der feministischen Fotzenforscherin Pia Voz-Picunt. Sie ist Aktivistin im Freudenfluss-Netzwerk der Berliner Sexpertin Laura Méritt und Mitarbeiterin beim Institut für Polymorphe Sexualität und Anatomie (IPSA). Pia Voz-Picunt arbeitet unermüdlich an der Etablierung einer Neuen Gleitkultur schlägt hierfür in praktischer und theoretischer Hinsicht einen dreifaltigen Ansatz vor: Klitorales Bewusstsein schaffen – Pussytiv leben – Votzüglich ficken. Weitere Vorschläge sind jederzeit sehr willkommen und können gerne auch vor, während und nach dem Workshop gemeinsam diskutiert werden.