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SUMMARY:"Mehr Licht!" - Lesung der Herforder AutorInnen-Gruppe
DESCRIPTION:„Bis hierhin und nicht weiter!“\nDie Herforder AutorInnen-G
 ruppe setzt zum Gedenken an die Reichspogrom-Nacht ein Zeichen gegen Rassi
 smus und Faschismus.\nEnger. „Es ist für uns leider wieder einmal höch
 ste Zeit\, Stellung zu beziehen“\, meint der Bünder Autor Nicolas Brög
 gelwirth in Blick auf die in seinen Augen jüngste und absolut „missglü
 ckte“ Kommunalwahl. Zusammen mit seiner Kollegin Christine Zeides musste
  er erleben\, wie in seiner Heimatstadt zwei Wahlbezirke direkt an Kandida
 ten der AfD gingen. „Dafür gibt es viele Gründe\, aber einer davon ist
  sicherlich auch in der mangelnden Aufklärung zu sehen“\, sagt er. „V
 iele Leute kennen die historische Hintergründe einfach nicht mehr und wis
 sen auch überhaupt nicht\, was ihre Wahl bedeuten könnte. Das hoffe ich 
 zumindest.“\nRalf Burnicki\, Lehrer und Initiator der Gruppe\, stimmt ih
 m größtenteils zu. „Emotionen haben Fakten häufig abgelöst.“ Auch 
 er sieht\, dass es auch der Information und des Wachrüttelns empathischer
  Gefühle bedarf\, um gegen eine Zukunft zu kämpfen\, in der alte Fehler 
 wiederholt werden könnten. „Man muss die Ursache und nicht bloß die Sy
 mptome bekämpfen. Eine ganze Reihe von Menschen setzt sich nicht mehr dam
 it auseinander\, welche Auswirkungen das letzte Mal Rassismus und Faschism
 us in diesem Land hatten.“ Genau wie Bröggelwirth sieht Burnicki die Ge
 fahr einer Verharmlosung. „Einfach mal die AfD als Denkzettel für die d
 a oben wählen\, so einfach ist es eben nicht.“ Und Bröggelwirth sagt: 
 „Jeder\, der die Menschenwürde ernst nimmt\, muss auch gegen die Manife
 stationen eines in Deutschland achtlos geborenen Rassismus sein und im All
 tag ein Prinzip zu bewahren\, sei es christlich oder humanitär.“ Diese 
 Manifestationen müssten erkannt und offen benannt werden. \nAm Samstag\, 
 8. November\, 19 Uhr\, lesen die beiden zusammen mit der Ärztin und Küns
 tlerin Christine Zeides\, dem Rezitator Michael Helm\, und der Bielefelder
  Roman-Autorin Petra Czernitzki im „Haus der Kulturen“\, Brandtstraße
  11\, in Enger für „Mehr Licht!“. Dieser Titel\, der an die letzten W
 orte von Goethe angelehnt ist\, meint nicht nur\, sich für eine historisc
 he Erhellung einzusetzen\, sondern sich auch für eine besseres Leben star
 k zu machen. Seit Gründung der Gruppe 2017 hat sie schon viele dieser Les
 ungen im näheren und weiteren Umkreis veranstaltet.\n„Von Anfang an war
  unsere recht heterogene Gruppe\, die literarisch völlig unterschiedlich 
 ist\, sich im Antifaschismus und Antirassismus sehr einig. Jeder hat in se
 inem persönlichem Umfeld da schon durch Bücher oder Aktionen vom Ruhrgeb
 iet bis nach Berlin Aufmerksamkeit erregt“\, sagt Burnicki. „Um in die
 sen Punkten Haltung zeigen\, ist es immer an der Zeit.“ Bröggelwirth: 
 „Aber viele haben das Gefühl\, dass es immer dringender wird. So kann u
 nsere Lesung auch ein Treffpunkt für Menschen sein\, die sich manchmal mi
 t dieser Weltanschauung\, mit ihren Prinzipien alleine fühlen. So wie wir
  manchmal. Und klar: Auch wir haben Angst davor\, was in diesem Land gesch
 ieht\, jeder auf seine Weise.“ \nIn einer Stadt\, in der das „Engerane
 r Manifest“ stark ist\, scheint die Widukind-Stadt auch der richtige Ort
  für diese auch unterhaltende Veranstaltung zu sein. Ganz nach dessen Mot
 to. „Bis hierhin und nicht weiter!“ \nReservierung im „Haus der Kult
 uren“ unter Tel. 05223 1241514874456. Der Eintritt ist frei.
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