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Datum/Zeit
Date(s) - 26/04/2018
16:00 - 18:00

Veranstaltungsort
Universität Bielefeld H2

Kategorien


Inszenierung von Männlichkeit in aktuellen Filmen und Serien
Zum einen untersuche ich die Darstellung von Männlichkeit als Superhero und Outlaw, als Ex-Bulle, Killer-Maschine oder Testosteron-Prügel. Stichwort: ‚Körperpanzer‘ (Klaus Theweleit). Zum anderen interessiert mich die Inszenierung des kreatürlichen Inneren von Männern als Zombies, Mutanten, Monster und Aliens. Mein drittes Augenmerk richtet sich auf die Psychogeographie hypermaskuliner Phantasielandschaften.
Was genau bedeuten die unzähligen Todessterne, Zombie-Apokalypsen und Alien-Invasionen? Wozu der ewige Body Count? Woher dieser unbändige Glaube an die Technologie, die künstliche Intelligenz oder die virtuelle Welt? Die enorme Bilderflut fiktiver Männerwelten erzählt viel über deren Lebensgefühl in der Wirklichkeit, über ihre Versagensängste und ihren täglichen Kampf um Liebe und Anerkennung in Politik, Wirtschaft, Kultur oder im Privatleben.
Christoph May hat 2016 das ‚Institut für Kritische Männerforschung‘ gegründet (mensstudies.eu) und schreibt aktuell an seiner Diss über männliche Show-Realität und Landgewinnung in der Berliner Graffiti-Szene.
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