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 n-bielefeld-verhindern/
SUMMARY:Gedenken heißt Kämpfen - Naziaufmarsch in Bielefeld verhindern!
DESCRIPTION:\n\nGedenken heißt Kämpfen!\n10. November 2018 – Naziaufmar
 sch in Bielefeld verhindern!\n\nFür den 10.11. mobilisieren Neonazis bund
 esweit zu einem sogenannten Solidaritätsaufmarsch mit der Holocaustleugne
 rin Ursula Haverbeck nach Bielefeld. Die 89 Jährige ist seit Mai in der J
 VA Bielefeld-Brackwede inhaftiert und sitzt eine 2jährige Haftstrafe wege
 n 8facher Volksverhetzung ab.\n\nDurch ihre jahrzehntelangen Umtriebe in v
 erschiedenen geschichtsrevisionistischen Organisationen hat sie nicht nur 
 bei rechten Esoteriker*innen und Verschwörungstheoretiker*innen zweifelha
 ften Kultstatus. Indem sie immer wieder öffentlichkeitswirksam den Holoca
 ust leugnet\, vereint sie verschiedene Spektren der extremen Rechten. Die 
 Nazis stilisieren sie bereits jetzt als Opfer einer von ihnen erdachten 
 “Gesinnungsjustiz” und versuchen so sie zur Märtyrerin zu machen.\nBe
 reits am Tag ihrer Inhaftierung im Mai riefen Neonazis zu einer ersten Sol
 idaritätsdemo auf: Etwa 450 Anhänger*innen der extremen Rechten beteilig
 ten sich nach 3 Tagen öffentlicher Mobilisierung an dem Aufmarsch im Biel
 efelder Stadtteil Quelle\, während die Polizei einen großen Teil des Geg
 enprotests mehrere Kilometer vom Aufmarschort entfernt gewaltsam einkessel
 te.\nFür die geplante Demonstration im November rechnen wir\, angesichts 
 der langen Vorlaufzeit\, mit einer noch größeren Beteiligung von Holocau
 stleugner*innen aus dem gesamten Bundesgebiet.\n\nEgal wie viele Nazis kom
 men werden\, wir werden uns ihnen entschlossen entgegen stellen! Insbesond
 ere einen Tag nach dem 09.November\, dem Jahrestag der Reichspogromnacht\,
  werden wir es nicht hinnehmen\, dass hunderte Nazis durch die Straßen Bi
 elefelds laufen!\n\nGerade an diesem historischen Datum\, wollen wir uns n
 icht nur gegen die Nazis wenden\, sondern auch ihrer Opfer gedenken. Ob es
  die Millionen Ermordeten des Holocaust sind oder die Opfer des NSU. Sie m
 ussten sterben\, weil sie nicht in eine menschenverachtende Ideologie pass
 ten\, eine Ideologie die Menschen in “lebenswert” und “lebensunwert
 ” einteilt.\nWir leben in einer Zeit des gesellschaftlichen Rechtsrucks\
 , einer Zeit in der die Anhänger*innen dieser Ideologie neuen Aufwind sp
 üren und selbstbewusst auf die Straßen drängen. Wir können diese Entwi
 cklung überall beobachten: Von Chemnitz bis Dortmund\, von den USA bis na
 ch Italien.\nDoch überall wo sich diese Ideologie zeigt\, gibt es auch Wi
 derstand. Mutige Antifaschist*innen wie Georg Elser oder Heather Heyer ste
 llten sich ihnen in den Weg und mussten dafür zum Teil mit dem Leben beza
 hlen. Wir wollen auch diesen Menschen gedenken und uns an ihre Kämpfe eri
 nnern!\n\nDie Schlussfolgerung daraus kann nur heißen: Nie wieder! Gedenk
 en heißt kämpfen!\n\nBeteiligt euch am 9.11. an der Vorabend- und Gedenk
 demo!\n\nKommt am 10.11. nach Bielefeld und verhindert mit uns gemeinsam d
 en Naziaufmarsch!\n\n&nbsp\;\n\nAntifaschistisches Bündnis Bielefeld\n\nM
 ehr Infos:\nantifabuendnisbielefeld.noblogs.org\n#bi1011\n\n
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