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 am-beispiel-stukenbrock-stalag-326/
SUMMARY:"Gedenken\, Erinnern und Geschichtspolitik am Beispiel Stukenbrock 
 - STALAG 326"
DESCRIPTION:Zoom-Meeting am Dienstag \,  9. Februar 2021\,  19:30  Uhr:\
 n\n"Gedenken\, Erinnern und Geschichtspolitik am Beispiel Stukenbrock - ST
 ALAG 326"\n\nmit:\n\nDr. Rosa Rosinski\, stellvertretendes Mitglied der LI
 NKEN im Kulturausschuss\nder Stadt Bielefeld\,  \n\nDr. Falk Pingel\, Spr
 echer der Regionalen Arbeitsgruppe OWL im Verein "Gegen Vergessen - Für D
 emokratie"\n\nHubert Kniesburges\, Sprecher des Arbeitskreises "Blumen fü
 r Stukenbrock"\n\nAm 5. September 2020 gedachte der "Arbeitskreis Blumen f
 ür Stukenbrock" auf dem Gelände des Ehrenfriedhofs für russische Kriegs
 gefangene in Stukenbrock des 75. Jahres der Befreiung des Lagers  u.a. mi
 t einer Rede des bekannten Paderborner Theologen Eugen Drewermann. Dieses 
 Gedenken an das zig-tausendfache Sterben und Verhungern an diesem Ort find
 et\, organisiert durch den Arbeitskreis\, seit mehr als fünfzig Jahren st
 att. Zudem gibt es auf dem Gelände seit 1996 eine kleine offizielle Geden
 kstätte\, vom Land und den angrenzenden Kommunen finanziell unterstützt.
 \n\nIn diese Arbeit ist nun aber (geschichts-)politische Bewegung gekommen
 . Die Verbrechen der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg im Stukenbro
 cker Kriegsgefangenenlager "Stalag 326 VI K" und weitere Problemfelder sol
 len angemessener erforscht und dokumentiert werden. Mit einem gigantischen
  Finanzaufwand von ca. 50 Mill. Euro soll der Standort vollständig neu en
 twickelt werden und zu einer Gedenk- und Begegnungsstätte von überregion
 aler und internationaler Bedeutung werden. Eine Machbarkeitsstudie dazu li
 egt bereits vor\; die lokale Presse berichtete. Bei einigen politischen St
 ellungnahmen hat es allerdings den Anschein\, als sei der Begriff der Erin
 nerungskultur nur ein anderes Wort für Politik mit der Erinnerung.\n\nMit
  seinem derzeitig gültigen Gedenkstättenkonzept  (von 2008) legt der Bu
 nd Förderschwerpunkte der Erinnerungspolitik fest\, entscheidet über die
  Ausstattung zentraler Gedenkstätten mit Geldern und hat die Möglichkeit
 \, Schwerpunkte des staatlich geförderten Erinnerns und Gedenkens zu best
 ätigen oder zu verändern. Damit öffnet sich allerdings auch schon ein K
 onflikt um die Gestaltung der geplanten neuen Stukenbrocker Gedenkstätte\
 ,  um Ausstellungen\, Denkmale oder pädagogische Konzepte\, um Beteiligu
 ng verschiedener Körperschaften und Initiativen. Eine HistorikerInnen Tag
 ung an der Uni Bielefeld hatte sich im Frühjahr 2018 mit dem Kriegsgefang
 enenlager Stalag 326 beschäftigt und Positionen zu einer Neukonzipierung 
 bearbeitet.\n\nZu all diesen Fragen lädt der Rosa Luxemburg Club Bielefel
 d zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein - coronabedingt 
 leider nur online.\n\nAnmeldungen für die Teilnahme ab sofort unter der M
 ail-Adresse "jupp.asdonk@rls-nrw.de". Wir versenden dann die Internet-Date
 n für das Einwählen per Email.  Am Tag der Veranstaltung bitte bis 19.1
 5 Uhr einwählen. \n\nVeranstalter: RosaLuxemburg Club Bielefeld mit freun
 dlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung NRW
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