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 n-token-zu-sein-eine-materialistisch-feministische-perspektive/
SUMMARY:Für immer fremd-bestimmt? Zum Vorwurf\, ein Token zu sein. Eine ma
 terialistisch-feministische Perspektive.
DESCRIPTION:Für immer fremd-bestimmt? Zum Vorwurf\, ein Token zu sein.\nEi
 ne materialistisch-feministische Perspektive.\nVortrag von Tara Falsafi\nD
 onnerstag\, 21.02.2019\, 19:00 Uhr Villa Kunterbunt\, Kaiser-Wilhelm-Str. 
 2\, 32257 Bünde\nEintritt frei\nBegrifflich ist ein Token ein “Zeichen
 ” eine symbolhafte Geste. Der Ursprung des Begriffes findet sich bei Mar
 tin Luther King. In einem Artikel für die New York Times beschrieb er 196
 2 das Konzept des Tokenismus als eine Minimalakzeptanz von schwarzen Perso
 nen in eigentlich weiß dominierten Bereichen\, um die schwarze Bewegung z
 u besänftigen und vermeintliche Akzeptanz für Schwarze im Generellen auf
 zuzeigen.\nDer Begriff des Tokenismus erfuhr durch Forschungen von Rosebot
 h Moss Kanter in den 1970er Jahren in einer Organisationsstudie eine neue 
 Bedeutung. Token werde hier als eine Gruppe extremer Minderheiten beschrie
 ben\, wie etwa vereinzelte Frauen in klassischen Männerberufen.\nKritisie
 rt werden in beiden Definitionen die ausbeuterischen Verhältnisse\, in de
 nen sich die sogenannten Token befinden. Es gibt die Erkenntnis\, dass Aus
 beutung durch Lohnarbeit gerade Frauen und nichtweiße Personen gehäuft i
 n besonderer Härte trifft. Doch anstatt an diese Punkte anzuknüpfen und 
 die Netzwerke zu analysieren\, in denen Rassismus\, Patriarchat und Kapita
 lismus aufeinandertreffen\, fällt die Verantwortung im queerfeministische
 n Spektrum durch den Begriff token - hier verwendet als Äquivalent für A
 libikanakinnen ohne eigenständige Meinung - auf jene zurück\, welche am 
 meisten unter diesen Umständen zu kämpfen haben: Nicht-weiße\, prekär 
 lebende Frauen.\nHinter diesem Konflikt steht ein politischer Kampf um öf
 fentlichen Raum und Richtung\, welchem wir uns stellen müssen. Welche The
 men umfasst die “Gesamtheit” einer materialistisch- feministischen Per
 spektive für die Zukunft und welche Felder des Antirassismus fehlen ihr a
 ktuell\, um den Kampf um Raum und Öffentlichkeit mit genügend Schlagkraf
 t führen zu können?\nTara Falsafi lebt in Hannover und verbringt ihre Fr
 eizeit gerne bei den Kreisligaspielen des SV Linden 07. Außerdem sind ihr
 e Kernthemen Antifaschismus\, materialistischer Feminismus und wo man das 
 beste und erschwinglichste Essen in jeder Stadt erwirbt. Sie twittert - un
 d nimmt Essensempfehlungen an - unter @Sternenrot!
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