BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.2.3.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:3437@lilabi.net
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20200829T160000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20200829T180000
DTSTAMP:20200827T155341Z
URL:https://www.lilabi.net/events/fight-every-crisis-demo/
SUMMARY:Fight Every Crisis - Demo
DESCRIPTION:Unter dem Motto "Fight Every Crisis" gehen wir mit dem neuen Ak
 tionsbündnis Klimagerechtigkeit am Samstag um 16 Uhr auf die Straße.\n\n
 Zusammen wollen wir gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur und für Kli
 magerechtigkeit laut sein. Denn soziale und ökologische Interessen dürfe
 n nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir müssen sie zusammen denken.
  Das ist für uns der Kampf für Klimagerechtigkeit. Es ist so nötig wie 
 nie: Lasst uns für ein Klima der Solidarität kämpfen!\n\nDas System ist
  die Krise: System Change not Climate Change!\n\nTwitter: @klimabielefeld\
 nHier der komplette Aufruf\, für alle\, die es ausführlich wollen\n\nGes
 chlossene Flughäfen\, stehende Fließbänder in der Automobilindustrie\, 
 im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe - Man hätte denken können\, die Ford
 erungen der Klimagerechtigkeitsbewegung nach einer radikalen ökologischen
  Umgestaltung der Wirtschaft seien endlich erhört worden. Der eigentliche
  Grund waren aber die staatlichen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. W
 ährend der Staat die ansonsten unantastbare Wirtschaft kurzzeitig auf ein
  Minimum herunterfahren ließ\, feuert er andere Krisen weiterhin an. Klim
 akrise\, Wohnraumkrise\, humanitäre Krise für Menschen auf der Flucht un
 d Gesundheitskrise: Sie alle bedrohen Menschen auf der ganzen Welt.\nDiese
  Krisen sind nicht vorübergehend und nicht unabhängig von einander entst
 anden. Sie sind grundlegender Teil des Systems\, in dem Krieg\, Hunger\, A
 usbeutung\, Gewalt und Vertreibung weiterhin bittere Realität für viele 
 Menschen sind. Denn das System basiert auf der rücksichtslosen Verwertung
  jeden Lebens und grenzenlosem Wachstum. Die kapitalistische Wirtschaftswe
 ise\, eine patriarchale Geschlechterordnung und seit der Kolonialisierung 
 bestehende rassistische Strukturen machen ein „Gutes Leben für Alle“ 
 unmöglich.\nDas wird an vielen Stellen deutlich: Menschen sterben an heil
 baren Krankheiten\, obwohl die lebensrettenden Medikamente längst existie
 ren. Frauen leisten trotz formaler Gleichstellung einen Großteil der (unb
 ezahlten) Sorgearbeit. Geflüchtete werden in Lagern zusammengepfercht\, w
 ährend gleichzeitig massenhaft Hotels leer stehen. Die ökologischen Lebe
 nsgrundlagen werden durch die Nutzung fossiler Energien zerstört\, um wei
 terhin auf Kosten von Mensch und Umwelt Gewinn zu machen.\nZuletzt zeigte 
 sich das in der industriellen Fleischproduktion am Fall Tönnies. In den S
 chlachthöfen riskieren Arbeitsmigrant*innen ihre Gesundheit\, weil das Sy
 stem ihnen keine andere Chance lässt. Das für die Produktion importierte
  Futter führt zum Kollaps des Amazonas-Ökosystems. Was als „Abfall“ 
 übrig bleibt\, wird in Staaten exportiert\, die sich keine wirtschaftlich
  mächtige Position erkämpft haben und vernichtet dort die Existenzen nac
 hhaltig wirtschaftender Kleinbäuer*innen. Das wiederum zwingt Menschen zu
 r Flucht.\nIm Kapitalismus stehen sich soziale und ökologische Fragen oft
  gegenüber\, wie z.B. im Hambacher Forst. Während Demonstrant*innen Maß
 nahmen gegen die Klimakrise fordern\, führen die Arbeiter*innen von RWE e
 inen Kampf gegen Existenzangst und Arbeitslosigkeit. Für uns hat der Konf
 likt seine Ursache im kapitalistischen Wirtschaftssystem. Dieses zwingt di
 e Unternehmen zur Gewinnmaximierung - und damit zur immer weiteren Ausbeut
 ung ökologischer Ressourcen. Un es zwingt Menschen\, sich unter ausbeuter
 ischen Bedingungen dem Arbeitsmarkt und der ständigen Angst vor Arbeitslo
 sigkeit hinzugeben.\n\n\nSoziale und ökologische Interessen dürfen nicht
  gegeneinander ausgespielt werden! Wir müssen sie zusammen denken. Das is
 t für uns der Kampf für Klimagerechtigkeit!\nDeshalb gehen wir gemeinsam
  als globale Bewegung gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur auf die St
 raßen. Es ist so nötig wie nie: Lasst uns für ein Klima der Solidaritä
 t kämpfen! Das System ist die Krise: System Change not Climate Change!
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.lilabi.net/wp-content/uploads/2020/0
 8/Demo_1_klein.jpg
CATEGORIES:Demo
LOCATION:Hauptbahnhof\, Bahnhofsvorplatz\, Bielefeld\, Deutschland
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Bahnhofsvorplatz\, Bielefel
 d\, Deutschland;X-APPLE-RADIUS=100;X-TITLE=Hauptbahnhof:geo:0,0
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20200329T030000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR