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 igration-und-eurokrise/
SUMMARY:Europa- was nun?   Europawahl\, Trump\, Brexit\, Migration und Euro
 krise
DESCRIPTION:Die Mainstream-Medien prophezeien: „Die Europawahl am 26. Mai
  ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union.
  Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten
  und Nationalismus wieder groß schreiben.“ Daher sollen unter dem Motto
  „Ein Europa für Alle: Deine Stimme gegen den Nationalismus“ am 19. M
 ai 2019\, eine Woche vor den Wahlen\, in sieben deutschen Städten Demonst
 rationen stattfinden .Der Unterstützerkreis reicht von pro asyl\, attac u
 vm. bis - ja\, bis zur SPD. Für Außenminister Heiko Maas (SPD) gilt: „
 Unser nationales deutsches Interesse hat einen Namen: Europa“. Gewerksch
 aften\, Arbeitgebervereinigungen\, Wohlfahrtsverbände und Bürgerinitiati
 ven - alle in einem Boot? Hauptsache man wählt die Richtigen\, die „Eur
 opa-Befürworter“.\n\nAber stimmt dieses Bedrohungsszenario überhaupt? 
 Die FAZ kommt am 19.2.2019 zu der moderateren Einschätzung: "Allerdings i
 st (...)  derzeit nicht zu erwarten\, dass diese Gruppierungen in dem nac
 h dem (...)geplanten EU-Austritt Großbritanniens von 751 auf 705 verklein
 erten Parlament mit deutlich mehr als hundert Sitzen rechnen können“. A
 lso alles nur Panikmache? Richtig ist allerdings zumindest Folgendes: Sech
 zig Jahre nach ihrer Gründung befindet sich die Europäische Union in ihr
 er schwersten Krise. Die europäische Politik reagiert mit hektischen Akti
 vitäten. Die vielfältigen Krisen zeigen\, dass das Wirtschaftsmodell des
  unbeschränkten Freihandels in Europa an sein Ende zu kommen scheint. Ein
  schrankenloser Binnenmarkt nähert die verschiedenen Volkswirtschaften ni
 cht an\, sondern entfernt sie immer weiter voneinander. Von der Krise der 
 EU profitieren dabei unterschiedliche politische Kräfte. Gewinnt im Süde
 n die Linke\, so sind es in Kerneuropa und im Norden rechtspopulistische F
 ormationen. Und trotz alledem sinkt die Wahlbeteiligung seit Einführung d
 er Direktwahl zum EU-Parlament im Jahre 1979 beständig.\n\nAndreas Wehr w
 ird über neue Wege der Zusammenarbeit der Völker jenseits der Europäisc
 hen Union sprechen und stellt dazu die Kernthesen aus seinem neuestes Buch
  vor. Auch wenn keine abschließende Position zu der Frage\, ob die EU noc
 h einmal aus ihren Krisen herausfinden wird\, bezogen werden kann\, soll d
 ie Analyse der vor unseren Augen ablaufenden Prozesse Entwicklungslinien a
 ufzeigen und Alternativen erkennbar machen.\n\nAndreas Wehr\, geb. 1954\, 
 Jura-Studium\, Anwalt\, 1999 bis 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter in de
 r Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grü
 ne Linke des Europäischen Parlaments in Brüssel\, Mitglied der Partei Di
 e Linke von 2000 bis 2019\n\nVeranstalter: Rosa Luxemburg Club Bielefeld\,
  mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung NRW e.V.
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