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SUMMARY:Es brennt schon lange. Die Lage auf Lesbos und ihre politischen Urs
 achen. Ein Erfahrungsbericht aus der Perspektive von Aktivist*innen
DESCRIPTION:ES BRENNT SCHON LANGE.\nDIE LAGE AUF LESBOS UND IHRE POLITISCHE
 N URSACHE. EIN ERFAHRUNGSBERICHT AUS DER PERSPEKTIVE VON AKTIVIST*INNEN\n\
 nAls in der Nacht vom 8. auf den 9. September das Lager Moria brannte\, wa
 r das mediale Interesse groß. Und auch zahlreiche Politiker*innen heuchel
 ten ihre Anteilnahme. Kurze Zeit später gerieten die Geschehnisse an Euro
 pas Außengrenze schon wieder in Vergessenheit und das europäische Grenzr
 egime zeigt sich in all seiner Grausamkeit.\n\nDie Situation auf Lesbos is
 t nach wie vor schrecklich. Sie ist geprägt von Gewalt und Abschottung. N
 och im September verabschiedete die EU einen neuen Migrationspakt ganz im 
 Sinne der Festung Europa. Und statt die Menschen zu evakuieren wurde ein n
 eues Camp\, ein Moria 2.0\, gebaut. Es fehlt dort an medizinischer Versorg
 ung\, Infrastruktur\, Nahrung\, Sanitäranlagen und vielem mehr. Das solid
 arische Camp Pikpa dagegen wurde geräumt und Polizeigewalt ist Alltag vie
 ler Geflüchteter.\n\nAuch in der Ägäis\, der Grenze zwischen Griechenla
 nd und der Türkei\, kommt es immer wieder mit Push- und Pullbacks zur gew
 altvollen Abdrängung von Booten mit Geflüchteten. Nicht selten endet die
 s tödlich. NGOs wie die Mare Liberum\, die darauf aufmerksam machen\, wer
 den systematisch verfolgt und kriminalisiert. Ebenso wie alle mit Geflüch
 teten solidarischen Menschen auf Lesbos.\n\nRepressionen\, Rassismus und A
 usgrenzung sind auf Lesbos allgegenwärtig. Trotz des rechten und repressi
 ven Klimas gibt es auf der Insel Widerstandsformen\, wie die Selbstorganis
 ation Geflüchteter oder Solidaritätszusammenhänge aus aktivistischen Ge
 flüchteten und Supporter*innen\, die sich der Festung Europa entschlossen
  entgegenstellen.\n\nUnsere drei Referentinnen waren von September bis Nov
 ember auf Lesbos. Sie werden von ihren Erfahrungen und Beobachtungen beric
 hten. Sie berichten von dem Feuer Morias\, erzählen vom neuen Camp\, Euro
 pas repressiver und tötender Grenzschutzpolitik und von solidarischen Str
 ukturen\, die sich dem entgegenstellen.\n\nWann? 21.12.2020\nUhrzeit? 19:0
 0 Uhr\n\nZoom-Webinar::\nhttps://uni-bielefeld.zoom.us/j/96836302923?pwd=T
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