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SUMMARY:Die Wohnungsfrage im Kapitalismus
DESCRIPTION:„Die soziale Ungleichheit der Wohn- und Lebensverhältnisse i
 st kein Naturgesetz“\, so steht es auf Plakaten\, die zu Demonstrationen
  gegen den „Mietwahnsinn“ aufrufen. Zweifellos. Sie ist kein natürlic
 hes\, sondern ein ökonomisches Gesetz. Das gilt\, weil und so lange im La
 nde marktwirtschaftlich gerechnet und produziert und eben auch gebaut und 
 gewohnt wird.\n\nMan kann – gegen die eigene Erfahrungen – dagegen ein
 wenden\, dass Wohnen keine Ware\, sondern ein Menschenrecht sei\, also nic
 ht nach den üblichen Kriterien der Gewinnproduktion und -maximierung abge
 wickelt werden dürfe.\n\nMan kann – wie die Kampagne „Deutsche Wohnen
  &amp\; Co enteignen!“ – auf eine Entmachtung der Konzerne durch Über
 nahme in Staatseigentum setzen und sich davon bezahlbares Wohnen für Norm
 alverdiener erhoffen.\n\nMan kann aber auch versuchen\, wenn einen schon d
 ie Unterordnung auch dieses Grundbedürfnisses unter die Logik kapitalisti
 scher Geldvermehrung stört\, sich ein wenig Klarheit über dieses Gewerbe
  zu verschaffen:\n\n 	Warum ist das Geschäft mit Grundstücken und Wohnra
 um ein Grundpfeiler jedes ordentlichen nationalen Wirtschafts-Standorts\, 
 der den „Mietenwahnsinn“ als schönen Beitrag zum Wachstum verbucht?\n
  	Warum eignet sich gerade die Immobilienbranche dazu\, mit dem\, was viel
 en als „Wucher“ gilt\, ihre Kassen prächtig zu füllen?\n 	Nach welch
 en Grundsätzen verfährt ein Staat\, der das Eigentum\, insbesondere das 
 an Boden und allem\, was darauf gebaut wird\, ins Recht setzt und die Nach
 frager in Sachen Wohnen den Erpressungen der Anbieter damit aussetzt?\n 	W
 as ist Sinn und Zweck „sozialer Wohnungspolitik“\, die die geschäftst
 üchtige Ausnutzung eines unabweisbaren Bedarfs an Wohnraum durch Grund- u
 nd Wohnungseigentümer nicht unterbindet\, sondern voraussetzt und begleit
 et?\n\nErkenntnisse dieser Art ersparen zwar niemandem die nächste Monats
 miete oder Mieterhöhung. Aber fürs erste wenigstens die Illusion\, ein m
 arktwirtschaftlich funktionierender Standort sei ohne immer steigende Miet
 en und Wohnungsnot zu haben.
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