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Datum/Zeit
Date(s) - 25/04/2018
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
IBZ Bielefeld

Kategorien


Vortrag und Diskussion mit den Libertären Kommunist_innen Osnabrück

Seit Januar 2005 wird das als „Hartz 4“ bekannt gewordene staatliche Verarmungs- und Unterdrückungsprogramm gegen arbeitslose Lohnabhängige und deren Familien durchgesetzt, eingebettet in viele weitere sogenannte „Sozialreformen“ aus dem als „Agenda 2010“ bezeichneten Gesetzespaket der damaligen Rot/Grünen Regierung.

Mehr als zehn Jahre später preisen die Herrschenden und ihre Harmoniker in Presse und Wissenschaft diese brutale Maschinierie, die Menschen zwischen den Mühlsteinen der amtlichen Zurichtung und dem von ihr geschaffenen prekären Arbeitsmarkt zermalmt, als „großen Erfolg für Deutschland“ und als Exportartikel für andere europäische Staaten.

Den hinter diesen Lobhymnen stehenden Wahrheiten über die deutsche Gesellschaft soll in diesem Vortrag ebenso nachgegangen werden wie den historischen Bedingungen, aus denen das Hartz-Regime hervorging, und den durchgehend negativen Auswirkungen für die dem System unterworfenen Menschen.

Die Veranstaltung wird von der Antinationalen Linken Bielefeld organisiert und ist Teil der Kampagne „Über die Verhältnisse Leben – Gegen Lohnarbeit und Kapitalismus“.