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SUMMARY:Die Frau im Kapitalismus
DESCRIPTION:Juristisch gleich\, moralisch geachtet\, schlecht behandelt:\n\
 nDie Frau im Kapitalismus\n\nVortrag &amp\; Diskussion mit Dr. Peter Decke
 r (Redaktion GegenStandpunkt)\n\nAuch nach der längst erreichten rechtlic
 hen Gleichstellung mit dem Mann\, auch nachdem Frauen heute die Mehrheit d
 er Abiturienten und dabei die mit den besseren Noten\, in vielen Studieng
 ängen die Mehrheit der Studenten stellen\, nachdem sie manche vordem als 
 Männerdomänen bekannte Berufsfelder erobert haben\, gibt es noch immer g
 enug Diskriminierung und sexuelle Unterdrückung des weiblichen Geschlecht
 s.\n\nFrauen führen den Kampf dagegen\, indem sie der Männerwelt den Vor
 wurf machen\, nach wie vor den fälligen Respekt für die Selbstbestimmung
  und eine selbstbewusste Rolle der Frau zu verweigern\, in einem alten Den
 ken und gestrigen Rollenbildern der Geschlechter zu verharren. Mit der For
 derung nach Respekt rennen die Protagonisten der Geschlechtergerechtigkeit
  überall – in Politik\, Öffentlichkeit und schon gleich im akademische
 n Bereich – offene Türen ein.\n\nSieht man von ganz konservativen Kreis
 en\, die vom traditionellen Familienbild nicht lassen wollen\, und von den
  Kultfiguren des Gangsta-Rap ab\, gibt es keine Stimme\, die vor den Fraue
 n als vollwertigen\, beruflich und überhaupt selbstbestimmten Mitgliedern
  der Gesellschaft nicht den Hut ziehen würde. Überall gibt es Gleichstel
 lungsbeauftragte\, Frauenförderung und Frauenlehrstühle\; an Unis und im
  linken Milieu ist das „Gendern“ verbreitet: Durch die Modifikation vo
 n Wörtern und Grammatik besteht man darauf\, dass in jedem Satz\, in dem 
 von menschlichen Subjekten die Rede ist\, der Frau noch einmal eigens geda
 cht und ihr die Ehre erwiesen wird.\n\nWoran liegt es dann\, dass der allg
 emein bekräftigte gute Wille nicht viel ändert an den sozialen Benachtei
 ligungen\, Beleidigungen\, An- und Übergriffen\, die Frauen erfahren? Wor
 an liegt es\, dass die offizielle Moral sich von der praktisch gelebten so
  trennt? Anders gefragt: Haben die gesellschaftlichen Positionen und Rolle
 n\, auf die die Frauen festgelegt sind\, nicht doch handfestere Gründe al
 s frauenfeindliche Vorurteile der Männer\, Gründe\, denen man mit dem Ei
 nfordern und Abliefern von Respektbezeugungen überhaupt nicht beikommt?\n
 \nOrt: Hörsaal H14\, Universität Bielefeld
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