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SUMMARY:DEMO: Kein Angriff auf das Versammlungsrecht!
DESCRIPTION:Einschränkungen der Versammlungsfreiheit? – Neues Landesvers
 ammlungsgesetz in NRW geplant\nIm Januar hat die CDU/FDP-Landesregierung e
 inen Gesetzesentwurf für ein Landesversammlungsgesetz vorgestellt. Der En
 twurf\, der aktuell von verschiedenen Ausschüssen im Landtag diskutiert w
 ird\, enthält deutliche Änderungen und Verschärfungen gegenüber den ak
 tuell geltenden Regelungen.\n\nDie Landesregierung behauptet\, das neue Ve
 rsammlungsgesetz richte sich hauptsächlich gegen rechtsextreme Proteste. 
 Stattdessen greift es erheblich in die Versammlungsfreiheit und Grundrecht
 e von uns allen ein.\n\nDie Versammlungsfreiheit aber ist es\, die es uns 
 Bürger:innen ermöglicht\, unsere Anliegen auf die Straße zu bringen\, M
 issstände anzuprangern und so zu einer lebendigen Gesellschaft und Demokr
 atie beizutragen\, ganz unabhängig von den Wahlen. Das neue Versammlungsg
 esetz knüpft damit an verschiedene autoritäre Gesetzesverschärfungen de
 r letzten Jahre an\, wie z.B. die Polizeigesetze von 2018.\n\nGeplante Ver
 schärfungen und Neuerungen laut Entwurf im Überblick\n"Datensammlung/Dat
 enschutz"\nAls Teilnehmer:in\n\n\n 	Polizei darf\, auch heimlich\, filmen 
 und die Aufnahmen speichern (bisher nur bei begründetem Verdacht)\n 	Iden
 titätsprüfung\, Durchsuchung\, Teilnahmeverweigerungen dürfen jederzeit
  durchgeführt werden – hierfür muss nur die Vermutung bestehen\, dass 
 eine Versammlung gestört werden könnte (bisher nur bei begründetem Verd
 acht)\n\nAls Ordner:in\n\n 	Nennung des vollen Namens und Adresse im Vorfe
 ld der Veranstaltung\n 	Polizei darf ablehnen ohne Angabe von Gründen\n\n
 Als Anmelder:in\n\n 	Vollständige Angabe von Personaldaten und Veröffent
 lichung des Namens auf Einladungen (bisher reichen auch Gruppen- oder Orga
 nisationsnamen)\n\n\n„Störungsverbot“\n\n 	Bereits einfache Störunge
 n und der Aufruf dazu sind dann strafbar\, auch friedliche Blockaden und G
 egenproteste\, die z.B. einen Naziaufmarsch verlangsamen oder verhindern k
 önnten\n 	Störende Teilnehmer:innen dürfen nur ausgeschlossen werden\, 
 wenn die Polizei zustimmt (vorher Entscheidung der Versammlungsleitung)\n\
 n\n„Militanzverbot“\n\n 	Das Militanzverbot (bisher Uniformierungsverb
 ot\, das sich urspr. gegen das Tragen von SA/SS ähnliche Uniformen o.Ä. 
 richtete) könnte das Tragen von weißen Einmalanzügen (Klimagerechtigkei
 tsbewegung)\, einheitlicher Kleidung bei z.B. Tarifauseinandersetzungen un
 d zu viele Menschen in schwarzer Kleidung verbieten\n 	Die Teilnahme an ei
 ner Demo soll schon verboten sein\, wenn diese „einschüchternd wirkt“
 \n\n\nWarum ist das problematisch?\n\n\n 	Das Abschreckungspotential\, ein
 e Versammlung anzumelden\, zu besuchen\, Missstände anzuprangern und Anli
 egen auf die Straße zu bringen\, wird erheblich vergrößert. Das Recht a
 uf Versammlungsfreiheit wird erheblich eingeschränkt!\n 	Die Landesregier
 ung tauscht Freiheit mit Autorität und beschneidet die zentrale Bedeutung
  der Versammlungsfreiheit für eine demokratische Gesellschaft\nBegründun
 gen und Kommentare innerhalb des Regierungsentwurfs machen die eigentliche
  Zielrichtung deutlich – es werden Bezüge hergestellt zu:\n\n 	Proteste
 n gegen verschiedene Atomkraftwerke und gegen den Braunkohleabbau\n 	Prote
 sten mit dem Tragen der weißen Einmalanzüge wie am Tagebau Garzweiler\n 
 	landesweiten Gegenveranstaltungen zu Naziaufmärschen\n\n\n 	Proteste geg
 en rechtsextreme Demonstrationen durch symbolische\, medienwirksame und fr
 iedliche Blockaden und sogar der Aufruf „Naziaufmarsch verhindern“ kö
 nnten zukünftig unter Strafe gestellt werden\n 	Unklare Formulierungen im
  Entwurf lassen großen willkürlichen Ermessensspielraum für Polizei und
  Ordnungsbehörden\n\n&nbsp\;\nEs darf keine Einschränkungen des Versamml
 ungsrechtes geben!\n\n--------------\n\nDeswegen kommt mit uns auf die Str
 aße und demonstriert gegen den Entwurf des Versammlungsgesetzes NRW!\n\nW
 ann?\nAm Samstag\, den 15.05.2021 ab 15 Uhr vor dem Hauptbahnhof Bielefeld
 \n\nVon dort wollen wir nach einer kurzen Auftaktveranstaltung zum Rathaus
  und von da zum Kesselbrink ziehen.\n\n(Bitte achtet auf die tagesaktuelle
 n Coronabedingungen!)\n\nWeitere Infos findet ihr tagesaktuell auf den soc
 ial media Kanälen der beteiligten Organisationen.\n-------------\n\nDen M
 obiflyer könnt ihr hier herunterladen:\nhttps://bielefeldstelltsichquer.f
 iles.wordpress.com/2021/04/flyer-versg-bielefeld-webversion.pdf\n\n-------
 --------\n\nWeitere Informationen zum geplanten Versammlungsgesetz findet 
 ihr auf:\nhttps://www.nrw-versammlungsgesetz-stoppen.de\n\nhttps://www.pri
 gge-recht.de/nrw-landesregierung-will-versammlungsfreiheit-massiv-beschrae
 nken/\n\n------------\n\nUnterstützer:innen des Bündnisses „Versammlun
 gsgesetz NRW stoppen – Bielefeld“:\n\n 	Bielefelder Bündnis gegen Rec
 hts\n 	Antinationale Linke Bielefeld (Alibi)\n 	Rote Hilfe Bielefeld\n 	Ri
 se Up Bielefeld\n 	Attac Bielefeld\n 	Grüne Jugend Bielefeld\n 	SDAJ Biel
 efeld\n 	Jugendantifa Bielefeld\n 	Antifa West\n 	Aktion für Demokratie u
 nd Respekt (ADUR)\n 	VVN-BdA Bielefeld\n 	Seebrücke Bielefeld\n 	„Die L
 INKE Bielefeld“\n 	„Die PARTEI Bielefeld“\n 	DIDF e.V. Bielefeld\n 	
 Café Exil\n 	Ver.di Bielefeld\n 	Revolutionärer Jugendbund\n 	tbc\n
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