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 echte-klima-und-tierschutz/
SUMMARY:Demo gegen Tönnies - Es geht um Menschenrechte\, Klima- und Tiersc
 hutz
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nUnterstützung für IG We
 rkFairträge\, Solidarität mit Werkvertragsarbeiter*innen\n\n&nbsp\;\n\nO
 b in Rheda-Wiedenbrück\, Kellinghusen oder an anderen Standorten von Tön
 nies und der ganzen Branche: Die Arbeits- und Lebensbedingungen der als W
 erkvertragsarbeiter*innen Beschäftigten sind oft katastrophal. Jeder im K
 reis Gütersloh weiß es\, spätestens seit die IG WerkFairträge die Be
 troffenen unterstützt und den Skandal öffentlich macht. Für Freitag\, 2
 9. März 2019\, ruft die IG WerkFairträge deshalb zu einer Demonstratio
 n auf. Treffpunkt ist um 16 Uhr auf dem Werlplatz\, Am Werl 1\, in Rheda. 
 Die industrielle Fleischproduktion steht aber nicht nur für die Ausbeutun
 g von Menschen\, sondern auch für den Klimawandel\, die Zerstörung der N
 atur und unermessliches Leid der Tiere. Die Politik der EU hat diese Zust
 ände massiv gefördert. Zugleich ist die EU für die wachsende Armut in L
 ändern wie Rumänien verantwortlich. \n\nAls „das Bangladesch von Euro
 pa“\, bezeichnet Victoria Stoiciu von der Friedrich-Ebert-Stiftung Rumä
 nien. Niedrige Löhne und sehr geringe Investitionen in Bildung\, Gesundhe
 it und Soziales verursachen Armut und zerstören soziale Strukturen. Laut 
 einem UN-Bericht steht Rumänien hinter Syrien auf dem zweiten Platz bei d
 er Zahl der Auswanderungen. Seit dem EU-Beitritt 2007 haben drei Millionen
  Menschen das Land verlassen. Die Investoren kommen\, die Menschen müssen
  gehen. So ist Rumänien zu einem Paradies für „Landgrabbing“ geworde
 n - gefördert mit EU-Subventionen. Immer mehr Ackerland gelangt in die H
 ände von ausländischen Großinvestoren\, meist zu Lasten der einheimisch
 en Bauern. Der Agrar-Betrieb Agro Iulia zum Beispiel baut auf mehreren tau
 send Hektar Soja\, Gerste und Hafer an. Mit 60 % ist der Tönnies-Konzern 
 an diesem Unternehmen beteiligt. Hier schließt sich der Kreis!\nDie Indus
 trielle Landwirtschaft heizt den Klimawandel an. Greenpeace fordert als Kl
 imaschutzmaßnahmen den Kunstdüngereinsatz zu verringern und weniger Flei
 sch zu erzeugen. Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUN
 D trägt nichts so massiv zum Verlust der Artenvielfalt\, der Rodung von W
 äldern\, der Gefährdung unserer Gesundheitssysteme und zum Leid der Tier
 e bei\, wie die industrielle Fleischproduktion. Die Verknappung und Verteu
 erung des Trinkwassers\, die Vergiftung des Wassers mit Nitrat und die Ver
 breitung multiresistenter Keime treffen uns alle.\nIn Deutschland werden j
 edes Jahr etwa 60 Millionen Schweine geschlachtet. Tönnies hat einen Mark
 tanteil von fast 30 %. Wissenschaftliche Studien kommen zu dem Ergebnis\, 
 dass die auch bei Tönnies praktizierte Methode der Kohlenstoffdioxid-Bet
 äubung aufgrund der heftigen Abwehrreaktionen der Schweine Tierquälerei 
 ist. Der Tod ist für die Tiere ebenso qualvoll wie das Leben in den Masta
 nlagen. Weitere 13\,6 Millionen Tiere überleben die Mast erst gar nicht o
 der müssen notgetötet werden. Rund ein Fünftel aller Schweine\, die in 
 Deutschland geboren werden\, landen somit laut der TiHo (Stiftung Tierärz
 tliche Hochschule) Hannover auf dem Müll. Mit dem „Tierwohl-Siegel“ w
 ill die GroKo neben Massentierhaltung und Tiertransporten auch tierschutzw
 idrige Massenkeulungen reinwaschen.\nAm 29. März demonstrieren wir nicht 
 nur für eine unverzügliche Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingung
 en der Werkvertragsarbeiter*innen. Wir fordern ein Verbot der Massentierha
 ltung\, den Ausstieg aus der industriellen Fleischproduktion und eine auss
 chließlich an den Interessen von Mensch\, Tier und Umwelt orientierte EU-
 Politik.\nDemonstration am Freitag\, 29.03.2019\, Treffpunkt um 16 Uhr auf
  dem Werlplatz\, Am Werl 1\, in Rheda. Anschließend Demo zum Fleischwerk.
  Ende ca. 18:30 Uhr.\n\nFilmtipp:\n\nAm Abend des 29. März um 20 Uhr läu
 ft in Gütersloh im Bambi-Filmkunstkino in Zusammenarbeit mit dem Bündnis
  gegen die Tönnies-Erweiterung der Film „Meat the Truth“.\n\nhttps://
 www.bambikino.de/film/meat-the-truth/\n\n&nbsp\;\n\nKontakt zum Bündnis:\
 n\nbuendnis-gegen-die-toennies-erweiterung@gmx.de\n\noder 0157-72632928\n\
 nhttps://buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung.de/\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n
 \n\n\n\n\n\n\n\n\n&nbsp\;
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