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SUMMARY:Demo "Gedenken heißt kämpfen"
DESCRIPTION:„Montag werden wir\, wenn‘s gut geht\, am Ziel sein.“\n\n
 Das schrieb Thekla Lieber in einer ihrer Postkarten über ihre Deportation
  an ihre Kinder. Thekla Lieber war Bielefelderin. Und sie war Jüdin. Im J
 uli 1942 wurde sie vom Sammellager Kyffhäuser aus deportiert. Sie wird na
 ch Auschwitz gebracht. Niemand aus der Deportation überlebte.\n\nDas Bild
  unseres diesjährigen Aufrufes zur "Gedenken heißt kämpfen" Demonstrati
 on zeigt\, wie Thekla und auch viele andere Jüd*innen Briefe und Nachrich
 ten aus den Deportationszügen warfen.\n\nBereits im November 1938 müsste
  Thekla mitansehen\, wie das Geschäft ihrer Familie zerstört wurde.\n\nI
 n der Nacht vom neunten auf den zehnten November 1938 machten sich SS-Män
 ner in schwarzen Uniformen auf den Weg zur Synagoge in der Turnerstraße. 
 Dort nutzten sie Brandbeschleuniger und Werkzeuge der Feuerwehr\, um das j
 üdische Gotteshaus gezielt zu zerstören.\n\nDass diese Schreckenstat nic
 ht allein vom faschistischen Regime ausging\, sondern von breiten Bevölke
 rungsteilen Unterstützung erfuhr\, verdeutlichte sich durch die gaffende 
 Menge\, durch Schulkinder\, die frei bekamen\, um an dem historischen „S
 chauspiel“ teilhaben zu können\, durch eine Feuerwehr\, die erst nach S
 tunden anrückte – nicht\, um den Brand zu stoppen\, sondern einzig und 
 allein\, um ihn von den Nachbarhäusern fernzuhalten.\n\nWie tief verwurze
 lt die Entmenschlichung von jüdischen Menschen und der Hass auf jüdische
 s Leben in der deutschen Gesellschaft bereits war\, konnte auch an der Rea
 ktion auf die Pogromnacht beobachtet werden\, in der nicht nur die Synagog
 e zerstört\, sondern 17 jüdische Geschäfte in Bielefeld verwüstet und 
 teilweise geplündert wurden. Die Aktion stieß allgemein auf Zustimmung\,
  es gab kaum öffentlichen Widerspruch.\n\nDer 9. November 1938 markierte 
 den Übergang von der Diskriminierung und Entrechtung von Juden*Jüdinnen 
 in Deutschland hin zur systematischen Verfolgung und Vernichtung jüdische
 n Lebens. So wurden in der Pogromnacht bereits dutzende Juden*Jüdinnen ve
 rhaftet und nach Buchenwald gebracht\, wo sie unter menschenunwürdigen Be
 dingungen gefangen gehalten wurden.\n\nEs ist an uns sicherzustellen\, das
 s es solche Schreckenszeiten nie wieder geben kann!\n\nKommt deshalb am 9.
 November mit uns auf die Straße!\n\nDenn Gedenken heißt kämpfen!
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