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SUMMARY:Das Märchen vom Grünen Wachstum.
DESCRIPTION:Das Märchen vom Grünen Wachstum - Plädoyer für eine solidar
 ische und nachhaltige Gesellschaft\n\nBruno Kern\n\nBewusst grenzt sich Br
 uno Kern einerseits vom grün-liberalen Ansatz eines technisch-modernisier
 ten ökologischen Kapitalismus\, andererseits von einem orthodoxen Marxism
 us ab. Er macht klar\, dass die kapitalistische Produktionsweise und die K
 onsumweise des globalen Nordens die zentralen Problematiken des Klimawande
 ls sind. Damit reiht er sich in die inhaltliche Tradition des im letzten J
 ahr erschienen Buches der \,\,Imperialen Lebensweise“ von Ulrich Brand u
 nd Markus Wissen ein\, auf die er in seinem Werk auch häufig verweist. Al
 lerdings unterscheidet er sich zu den beiden genannten Autoren\, indem er 
 klarer den globalen Kapitalismus für die Klimazerstörung verantwortlich 
 macht\, sowie eine konkretere Alternative zum heutigen Wirtschafts- und Ge
 sellschaftssystem formuliert: Den Ökosozialismus.\n\nZentral sticht in se
 inem Buch seine These heraus\, dass der Energie- und Ressourcenverbrauch a
 uf der Welt (vor allem in den Industrienationen) deutlich zu hoch ist und 
 keine Entkoppelung von Wachstum und Verbrauch möglich sei. Dadurch schlie
 ßt er reformorientierte Ansätze eines Kapitalismus aus\, da sie diesen W
 iderspruch nicht lösen können\, un dzeigt\, dass viele Ideen von grünli
 beralen Parteien und Denkern nur eine Rekonstruktion dieses Wirtschaftswac
 hstums anstreben.\n\nSehr stark sind seine greifbaren Transformationsüber
 legungen\, die er unter der Überschrift  „Auf dem Wege zu einer ökoso
 zialistischen Gesellschaft“ darstellt. Hier  führt er viele anschaulic
 he Beispiele kapitalistischer Verschwendungs- und Ausbeutungslogik an\, di
 e in einer nicht auf Profit basierenden Gesellschaft (dem Ökosozialismus)
  irrelevant wären. Auch unterstreicht er\, dass eine ökologische Transfo
 rmation der Welt nicht auf dem Rücken der armen Schichten ausgetragen wer
 den darf. Es sei sowohl ungerecht als auch nicht umsetzbar.....\n\nBruno K
 ern\, geboren 1958 in Wien\, studierte Theologie und Philosophie in Wien\,
  Fribourg\, München und Bonn. Er promovierte mit einer Studie über die M
 arxismusrezeption in der Theologie der Befreiung. Zurzeit arbeitet er als 
 selbstständiger Lektor\, Übersetzer und Autor in Mainz. Darüber hinaus 
 ist er Gründungsmitglied der Initiative Ökosozialismus (2004) und des Ne
 tzwerks Ökosozialismus (2018)\n\n&nbsp\;\n\n&nbsp\;
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