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SUMMARY:Corona-Kritik: Linksradikal und feministisch - Online-Veranstaltung
DESCRIPTION:Fragen von linksunten gegen die Alternativlosigkeit von oben\n\
 nCorona-Kritik: Linksradikal und feministisch\n\nOnline-Veranstaltung mit 
 dem Berliner Praxiskollektiv Reiche\, der Züricher Gruppe Feministischer 
 Lookdown und dem Rechtsanwalt und Publizisten Rolf Gössner\n\n&nbsp\;\n\n
 Uns ist es wichtig\, aus linker/linksradikaler/queerfeministischer Perspek
 tive Fragen nach dem Umgang mit Corona\, den Maßnahmen\, der Berichtersta
 ttung sowie einer Verortung des Themas innerhalb der Linken/QueerFeminist*
 innen zu stellen.\n\nDie Veranstaltung findet über BigBlueButton statt. N
 ach einem Input der drei Referent*innen wollen wir die Diskussion eröffne
 n. Die Teilnahme ist unter folgendem Link möglich: https://lecture.senfca
 ll.de/fra-ljy-8gl-yr2\n\nFolgende Fragen sind uns wichtig:\n\n 	Was unters
 cheidet Corona von anderen politischen Themen?\n 	Werden staatliche Vorgab
 en als Fürsorge empfunden?\n 	Wie kann ein konstruktiver Umgang mit Ängs
 ten in sozialen Bewegungen aussehen?\n 	Müssen wir uns in der politischen
  Analyse mehr mit dem Thema "Angst" auseinandersetzen\, um gesellschaftlic
 he Vorgänge zu verstehen und besser darauf reagieren zu können?\n 	Wo is
 t die Wissenschaftskritik?\n 	Wo werden noch Fragen gestellt?\n 	Gibt es e
 inen Zusammenhang zwischen Corona und den massiven gesellschaftlichen Ver
 änderungen wie die Verschärfungen von Sicherheitsgesetzen und dem Versam
 mlungsrecht sowie den Überlegungen zum wirtschaftlichen Umbau (z.B. „Gr
 eat Reset“) ?\n 	Wieso wurden letztes Jahr (2020) mit 20 Krankenhausschl
 ießungen mehr Kliniken geschlossen\, als in den letzten fünf Jahren zuvo
 r?\n 	Wieso wird erst jetzt mit überlasteten Intensivstationen argumentie
 rt? Arbeiten die Kliniken und das Personal nicht seit Jahren am Limit? Ist
  das Kaputtsparen des Gesundheitssystems nicht politisch gewollt?\n 	Wo si
 nd die linken Utopien in Bezug auf Gesundheit\, Alter Tod?\n 	Wie wollen w
 ir zusammenleben? Wollen wir uns darauf verlassen\, im Alter auf staatlich
 e Versorgung angewiesen zu sein oder wollen wir nicht lieber nach eigenen 
 Konzepten suchen? Uns gegenseitig unterstützen\, solidarisch handeln?\n 	
 Wieso gibt es nur noch so wenig Widerspruch zum neoliberalen TINA-Prinzip 
 (There Is No Alternative)? Wie könnten Alternativen aussehen?\n 	Wie pass
 en Ideen zu Kollektivität und Solidarität mit dem aktuellen vermittelten
  und gelebten Menschenbild zusammen?\n 	Was verstehen wir unter dem Begrif
 f "Solidarität"?\n 	Was ist vom Aufruf „ZeroCovid“ zu halten?\n 	Wies
 o wird die Art und Weise der Berichterstattung und der Umgang mit den gena
 nnten Zahlen so wenig hinterfragt?\n 	Wo ist die Verhältnismäßigkeit de
 r Lockdown-Maßnahmen angesichts von Hungertoten\, Armutsexplosion\, Grund
 rechteabbau etc.?\n\nWir haben viele Fragen und auch einige Antworten auf 
 die aktuelle Situation.\n\nDiese Zeit hat uns mit Wucht darauf gestoßen\,
  wie wichtig es ist\, für linke Utopien für Gesundheit/Altenversorgung z
 u kämpfen. Sie hat uns gezeigt\, wie wichtig es ist\, einen guten Umgang 
 mit eigenen/kollektiven Ängsten\, Tod etc. zu finden.\n\n&nbsp\;\n\nDie R
 eferent*innen:\n\nDas Praxiskollektiv Reiche e.G. ist eine hierarchiefreie
 \, basisdemokratische  Hausärzt*innen-Praxis. Die Praxis ist seit 1978 e
 in selbstverwaltetes Kollektiv\, in dem alle Mitarbeitenden die gleichen R
 echte und den gleichen Stundenlohn haben.\n\nFeministischer Lookdown. Eine
  Initiative vom Kollektiv feministischer Zusammenschluss gegen Denkblockad
 en: Corona-Krise oder Care-Notstand?:\nSie verstehen sich als Teil der int
 ernationalen feministischen Streikbewegung und setzen sich seit vielen Jah
 ren mit Kapitalismuskritik und Care-Notstand auseinander.\n\nRolf Gössner
  ist Rechtsanwalt\, Publizist und Bürgerrechtsaktivist. Er ist Mitherausg
 eber der Zeitschrift Ossietzky\, Jury-Mitglied des Big Brother Awards und 
 der  Carl-von-Ossietzky-Medaille\, Mitherausgeber des Grundrechte-Reports
 \, Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte. Er füh
 rte Strafverteidigungen sowie Nebenklage-Vertretungen unter anderem für d
 ie Familie von Halim Dener. Autor zahlreicher Bücher zu Überwachung\, Si
 chherheitsstaat\, Polizei\, V-Leuten + Verfassungsschutz.\n\nAlle 3 Refere
 nt*innen haben sich von Anfang an kritisch mit der Corona-Politik auseinan
 dergesetzt und dazu Informationen/Analysen veröffentlicht.\n\nWir - die V
 eranstalter*innen - sind eine Bielefelder Gruppe aus linksradikalen und qu
 eerfeministischen Zusammenhängen.\n\n In Erwägung\, daß wir der Regier
 ung\, was sie immer auch verspricht\, nicht trau'n\, haben wir beschlossen
  unter eig'ner Führung\, uns nunmehr ein gutes Leben aufzubau'n. (Bertold
  Brecht\, Resolution der Kommunarden)\n\n&nbsp\;\n\n 
CATEGORIES:Diskussion
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